
Zu aller erst wird man vom AOpen EX945-GC durch sein hohes Gewicht überrascht, 6,7kg ist für ein Barebone starkes Übergewicht. Der Grund für das hohe Gewicht ist das verwendete Material. Normalerweise ist man es gewohnt, dass Barebones aus Aluminium gefertigt werden. Das ist bei dem EX945-GC jedoch nicht der Fall. Hier kommt das selbe Blech zum Einsatz wie man es bei von vielen Desktop-Gehäusen her kennt. Der Vorteil ist, dass das Blech im Vergleich zu Aluminium viel billiger und widerstandsfähiger ist als Aluminium, der Nachteil ist natürlich das höhere Gewicht. Nichts desto trotz macht das EX945-GC optisch eine gute Figur. Der Deckel ist matt schwarz lackiert worden und bietet einen schönen Kontrast gegenüber der silbernen Kunststoffverkleidung der Front. Auf beiden Seiten des Deckels befinden sich Lufteinlässe, die frische Luft in das Gehäuse lassen sollen.
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Die Front macht so wie der Rest des Gehäuses eine sehr gute Figur. Auch hier sind die beiden dominierenden Farben schwarz und silber. Die Öffnungen für die Laufwerke und die restlichen Frontelemente wurden sehr ansehnlich in das Design der Front eingefügt. Neben den Öffnungen für das 5,25“ Laufwerk und das 3,5“ Laufwerk, sind noch ein großer Power-Knopf, zwei Audiobuchsen für Mikrofon und Kopfhörer und zwei USB Ports vorhanden. Einen Reset-Knopf gibt es nicht. Der Power-Knopf wird von einem Plexiglasring eingerahmt, der im Betrieb blau leuchtet.
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Die Rückseite ist nichts neues und entspricht in etwas dem, was man von AOpen bereits bei vielen anderen Modellen gesehen hat. In der oberen Hälfte befindet sich das Netzteil und auf der rechten Seite (von hinten gesehen) die beiden Öffnungen für die Erweiterungskarten. Die I/O-Blende befindet sich im unterm Bereich. Sie ist allerdings ziemlich leer. Gerade einmal vier USB Ports, ein Netzwerkanschluss, der VGA Ausgang (Sub-D), die beiden PS/2 Anschlüsse für Tastatur und Maus und die sechs Audiobuchsen sind hier zu finden. Anschlüsse für Firewire oder SPDIF sucht man vergebens. Des Weiteren wäre es schön gewesen, wenn AOpen anstatt des Sub-D Ausgangs einen DVI verbaut hätte, da der Großteil heutiger Monitore über über DVI Angeschlossen werden. Hier merkt man besonders stark, dass es sich bei dem EX945-GC um ein Low-Budget Barebone handelt
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