
Das Gehäuse ist mit schwarzem, glänzenden Lack überzogen. Staub und Fingerabdrücke sind auf dem dunklen Glanzlack gut sichtbar und die Front zerkratzt sehr leicht. AOpen legt deshalb ein weiches Tuch zur Pflege bei. Die Front aus Kunststoff macht an sich einen etwas billigen Eindruck, der aber durch den verchromten Rahmen entschärft wird. Der ebenfalls chromfarbene Einschalttaster ist mit einem blauen Ring beleuchtet, eine blaue LED zeigt darunter die Festplattenaktivität an, einen Resettaster gibt es nicht. An den Gehäuseseitenwänden gibt es große Lüftungsöffnungen: auf der linken Seite zum Ansaugen frischer und auf der rechten Seite zum Abgeben der durch den Kühler erwärmten Luft. Wie der Deckel ist auch die Grundstruktur des Gehäuses aus Aluminium gefertigt. Der Deckel passt sehr gut, nach Verarbeitungsmängeln sucht man vergeblich.

Die Frontanschlüsse, das optische Laufwerk und der 3,5" Laufwerksschacht sind mit Blenden verdeckt. Diese Kunststoffblenden wirken etwas klapprig und nicht gerade stabil, das Öffnen und Schließen funktioniert aber dennoch problemlos. An der Front sind alle denkbaren Schnittstellen vorhanden, neben USB, Firewire und analogen Audiobuchsen ist auch ein digitaler Audioausgang vorhanden. Auf der Rückseite sieht es etwas magerer aus: nur zwei USB-Schnittstellen sind hinten vorhanden. Stattdessen verbaut AOpen eine parallele Schnittstelle, welche nicht mehr zeitgemäß erscheint. Die Blockierung der beiden Erweiterungskarten kann mit einer Schraube geöffnet und hochgeklappt werden und entriegelt so beide Karten gleichzeitig. Anfängliche Zweifel an der Standfestigkeit des Gewindes bestätigten sich nicht, selbst nach mehrmaligem Ein- und Ausbauen der Komponenten hält die Schraube immer noch einwandfrei.
|