
Die Aufteilung des Mainboards ist übersichtlich. Ähnlich wie die Jetway J7F2 / J7F3 Modelle hat auch dieses Mainboard abgerundete Ecken. AOpen hat es außerdem mit dem besseren für Intel Pentium M Prozessor erhältlichen Chipsatz - dem Intel 915GM/ICH6-M - ausgestattet. Dadurch unterstützt es Dual Channel DDRII Speicher bis zu 2 GB, bietet eine Gigabit Netzwerkschnittstelle und hat den Intel GMA900 Grafikchip integriert. Es hebt sich damit von den meisten bisher getesteten Pentium M Mini ITX Mainboards ab, welche stets auf die 8er Serie des Chipsatzes gesetzt haben.

Neben den zwei Speicherbänken fällt auch der fehlende ATX Anschluss auf - AOpen liefert ein externes Netzteil mit und hat auf dem Mainboard entsprechende Spannungswandler direkt verbaut - dies kennen wir bereits vom AOpen i945GTt oder auch vom weniger erfolgreichen VIA Epia TC. Zur Erweiterung steht lediglich ein PCI Slot zu Verfügung. Dafür hat AOpen direkt 4 USB2.0 Buchsen nach Außen geführt, weitere 4 Buchsen können mit den zwei internen Anschlüssen verbunden werden. Des weiteren stehen dem Kunden neben den Standard-Anschlüssen (PS/2, VGA, COM, LAN) noch Firewire, S-Video (TV-Out) und umfangreiche Audio Ports zur Verfügung.

AOpen legt einen Kühlkörper, Lüfter und Wärmeleitpaste bei. Der mitgelieferte Lüfter ist von der Lautstärke recht passabel – eine 3,5“ Festplatte ist teilweise sogar lauter. Als Prozessor kann ein Intel Pentium M oder ein Intel Celeron M mit 400 oder 533MHz Front-Side-Bus zum Einsatz kommen - auf dessen technische Eigenschaften sind wir im Bericht zum Commell LV-675D eingegangen. Auch bei diesem Test kam ein Intel Pentium M 735 (1,7GHz). Dass der Intel Pentium M einer der stärksten mobilen Prozessoren ist, sollte bekannt sein. Mittlerweile wurde er jedoch von seinem Nachfolger, dem Intel Core Duo (Yonah) bzw. Intel Core 2 Duo (Merom) abgelöst.
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