
Der Pundit P3-PH5 lässt sich dank zweier Thumbscrews leicht öffnen und offenbart darauf hin sein Inneres. Hier muss man zuerst eine Strebe entfernen die einmal quer durch den Rechner verläuft und wohl für Stabilität sorgen soll. Voll bestückt ist es im Inneren recht eng und es herrscht ein ziemliches Gewirr an Kabeln.

Der Asus Pundit P3-PH5 bietet einem die Möglichkeit die Laufwerke schraubenlos zu befestigen, zumindest fast. Man muss die Schrauben in die ausgebauten Laufwerke schrauben und dann in das Gehäuse einbauen. Über ein Clip-System werden die Laufwerke dann an den Schrauben eingerastet und sitzen somit fest an ihrem Platz.

Das Mainboard bietet mit dem G965 Chipsatz eine solide Grundlage für Arbeits- oder Multimedia Anwendungen. Neben PCI-E werden zudem noch High Definition Audio und die integrierte Grafik Intel Graphics Media Accelerator X3000 geboten. Die integrierte Grafik kann sich bis zu 256MB vom Arbeitsspeicher abzweigen, hat einen Takt von 667MHz und unterstützt Shader Modell 3. Des Weiteren ist der G965 Chipsatz Intel Viiv zertifiziert. Außerdem werden zwei PCI-E Ports geboten, einmal PCI-E x4 und einmal PCI-E x16. Damit wäre es möglich neuere Grafikkarten ein zu bauen, allerdings muss man erstmal ein Low Profile Modell der entsprechenden Grafikkarte finden. Als Prozessor kommen Prozessoren mit Sockel 775 zum Einsatz, also Intel Core 2 Duo, Intel Core Duo, Intel Core Solo, Intel Pentium D, Intel Pentium 4 und sogar die neuen Core 2 Quad Prozessoren können verbaut werden. Zusammen mit vier Speicherslots die insgesamt bis zu 8GB Speicher fassen können, kann man sich hier einen richtigen Hochleistungsrechner zusammen bauen.

Das Kühlsystem macht einen sehr ausgereiften Eindruck, über eine Öffnung genau über dem CPU-Kühler, wird kühle Luft in das Gehäuse gesaugt und landet so direkt im CPU-Kühler. Die nach oben steigende warme Luft wird automatisch über eine Öffnung im Deckel abgelassen. Bei dem Barebone von PC-Wölfl ist hier noch ein 80mm Gehäuselüfter montiert, den man bei Bedarf, je nach stärke der CPU, hinzu schalten kann. Bei der im Test verwendeten CPU (Intel Core 2 Duo E6300) war dies eigentlich nicht nötig, da das standardmäßige Kühlsystem seine Arbeit sehr vorbildlich erledigte. Die Lautstärke war dabei auch in Ordnung und der CPU-Lüfter musste während der Tests nicht einmal schneller drehen.
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