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Das Kühlsystem besteht aus Kühlblock (Heatpipe) mit Lüfter und einem weiteren Lüfter auf der Rückseite des Barebone. Biostar hat die meisten Spannungswandler zwischen dem Kühlkörper und dem zweiten Lüfter positioniert, wodurch auch diese durch den Luftstrom mitgekühlt werden. Zusätzlich saugt der Netzteillüfter die warme Luft von dieser Zone ab.

Der massive Kupferkühler ist hochwertig verarbeitet, und die Montage im Sockel sehr einfach. Auf der Unterseite befindet sich eine ca. 2mm dicke Kupferplatte, an die die Heatpipes direkt angelötet sind. Die Heatpipes führen die Wärme blitzschnell ab und verteilen diese auf die Kupferlamellen, die vom Luftstrom gekühlt werden. Beide Lüfter stammen von Bi-Sonic, sind jedoch nur mit Gleitlager und verschleißen mit der Zeit.
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Mit dem AMD Athlon64 hält eine Technologie auch im Desktop inne, die sonst nur Notebooks vorbehalten ist. Dabei wird die CPU bei geringer Auslastung auf 1000Mhz heruntergetaktet, auch die Spannung wird von ca. 1,5V auf 1,1V gesenkt. Das verspricht weniger Strombedarf, weniger Abwärme und dadurch viel geringere Temperaturen.
Um diese Funktion zu verwenden, muss man den AMD Athlon64 Prozessor Treiber für Windows XP von der AMD Homepage herunterladen (am besten als .exe Datei) und nach der Installation den PC neu starten. Unter den Energieoptionen in der Systemsteuerung stellt man den PC auf Laptop/tragbarer Computer um. Die Cool'n'Quiet Funktion wird sofort aktiv und drosselt den Prozessor auf 1000Mhz herunter. Sobald mehr Leistung verlangt wird schaltet die CPU blitzschnell wieder hoch.
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Der iDeq besitzt eine Lüftersteuerung im Bios, die "Smart Fan" genannt wird. Jedoch steuert Smart Fan nicht selbst die Drehzahl der Lüfter, sondern ein Programm in Windows. Die Grundeinstellung der Lüfter ist unserer Meinung sehr schlecht, sodass der System-Lüfter (zweite Lüfter hinter dem CPU Kühler) konstant mit 3600 U/m läuft und 46dBA Schallpegel erzeugt. Erst unter Windows wird der Lüfter durch das Tool heruntergedrosselt, Linux User gucken in die Röhre.
Wir machten Biostar auf diesem gravierenden Mangel aufmerksam. Prompt fertigte der Hersteller für uns eine neue Bios Version, bei der der System-Lüfter auf 2300 U/m geregelt war (siehe Abb. 49). Die Lärmbelastung sank damit auf 42dBA.
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Die "System Control Utility" wird von Biostar mitgeliefert und steuert die Lüfter unter Windows. Nach der Kalibrierung stellt dieses Tool die Lüfter so ein, dass die CPU genug gekühlt wird. Optimal finden wir das nicht, denn die Lüfter drehen sich einfach zu schnell und erzeugen unnötig viel Lärm. Auch stört, dass beim Windows Start die Lüfter für 2 Sek. hochgedreht werden ehe das Tool diese wieder drosselt. Biostar schickte uns eine neue Version der System Control Utility, nachdem wir die hohen Drehzahlen auch unter Windows bemängelten. Trotz der Hilfsbereitschaft von Biostar erwies sich diese Verbesserung auch nicht als zufriedenstellend, die Lüfter waren weiterhin viel zu schnell.
Wir fänden es eindeutig besser wenn das Bios komplett die Lüftersteuerung übernehmen würde. Bei einer durchschnittlichen CPU Temperatur von 28°C (Idle Modus) kann man die Lüfter auf mindestens die Hälfte der momentanen Drehzahl reduzieren, ohne dass die Temperatur besonders steigt. Das käme dann auch Linux-Benutzern zu gute.
Unser Tip: Effizient und "Smart" finden wir die Biostar Lüftersteuerung überhaupt nicht. Mit einem Tool wie "FanSpeed" könnte es durchwegs möglich sein, beide Lüfter zu steuern und die Drehzahl weiter zu reduzieren. Dann wäre immerhin für Windows ein angenehmer Betrieb möglich.
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