 |  | |
Beim Design geht Biostar einen sehr unkonventionellen Weg, starke und grelle Farben ("Apfel Grün") dominieren neben der Spiegelfront den ganzen vorderen Bereich. Das Design ist modern und soll dem Geschmack der jungen Generation entsprechen. Der grüne Acrylglasrahmen ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch er passt gut im gesamten Bild. Durch die mehrfach versetzte Front entsteht zwar eine Reliefstruktur, doch sie vermittelt gleichzeitig auch härte und bringt zuviel Bewegung hinein, vermutlich würde eine etwas bündigere Front homogener und weicher aussehen. Und wenn die Front perfekt sein soll, dann könnte Biostar die gesamten Frontanschlüsse z.B. hinter einer Blende abdecken, da die USB-, Firewire- und Audiobuchsen leider nicht schön aussehen. Das Muster mit den Funktionstasten in der Mitte erinnert zwar sehr an einem grünen Apfel und macht die ganze Front interessant, die Ausführung der Knöpfe könnte allerdings eleganter und besser verarbeitet sein. Das Design ist gut wenn auch gewagt, durch kleine Verbesserungen würde die Front eine deutlich einheitlichere Linienführung erhalten.

In der Mitte hinter der Spiegelfront befindet sich ein VFD-Display, welches Lüftergeschwindigkeit und Temperaturen (aus dem Bios) sowie Informationen zum integrierten FM-Radio und Fernsehkanal anzeigt. Die Uhrzeit wurde jedoch falsch angezeigt und zählte nach 24h einfach weiter, und zeigte irgendwann mal eine Stundenzahl von über 100 an. Neben den Multimedia-Knöpfen ist noch ein 7 in 1 Kartenlesegerät vorhanden, mit dem man Speicherkarten lesen und beschreiben kann. Zwischen den Mutlimedia-Tasten befindet sich der infrarot Empfänger, sodass der iDeq 300G mit Hilfe einer Fernbedienung bequem vom Chouchsessel aus gesteuert werden kann. Das Gerät ließ sich damit Ein- und Ausschalten, das Radio jedoch konnte damit nicht gesteuert werden. Erst unter Windows XP Media Center Edition entfaltete sich die Fernbedienung so richtig.
Das DVD Laufwerk ist mittels einer Blende verschönert worden, sodass die Front einheitlicher aussieht. Unten an den beiden Seiten sind Lüftungsöffnungen, die wie eingebaute Lautsprecher aussehen (passt aber nicht gut in das Design).

Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium und die drei Seitenwände sind pulverbeschichtet und mit Glanzlack versehen worden. Auf der ATX Blende finden wir die typischen Anschlüsse eines PC, der veraltete Serial Port ist auch vorhanden, doch weitere USB Anschlüsse wären besser gewesen. Es ist auch ein externer Serial-ATA Anschluss inkl. Stromversorgung mit 5V und 12V vorhanden, sodass man eine Festplatte betreiben kann. Vielleicht kann man damit auch ein externes Geräte wie Scanner oder Kamera mit Strom versorgen. Auf der Unterseite des Gehäuses kann das optional erhältliches Mini-PCI WLAN eingebaut werden, die Antenne wird auf der Rückseite montiert. Eine Halterung für die WLan Antenne fehlte jedoch, sodass diese nur lose hängte.
|