
Die drei Seitenteile können zum Öffnen des Gehäuses einzeln entfernt werden. Neu in einem Mini-Barebone ist die Möglichkeit, die komplette Front hoch zu klappen, so wie es bei einem Transportschiff geschieht. Auf der unteren Seite befinden sich zwei Schließhebel, die zuerst geöffnet werden müssen. Ein Sicherheitsmechanismus verhindert im offenen Zustand übrigens das Schließen der Klappfront und schützt die eigenen Finger vor einem ungewollten Einklemmen. Der Einbau der einzelnen Hardwarekomponenten wird dadurch unheimlich erleichtert.

Auf der Oberseite wird das CD/DVD Laufwerk eingebaut. Darunter können zwei S-ATA Festplatten in einem speziellen Aluminiumrahmen montiert werden, der sich zudem über eine Schiene herausnehmen lässt. Die S-ATA Kabel sind bereits verlegt, nur die Stromadapter für die Festplatten fehlten im Lieferumfang.
Auf der rechten Seite des iDeq 300G befindet sich eine Reiser-Steckkarte mit der LAN-Schnittstelle und die 5V und 12V Stecker, die eine externe S-ATA Festplatte mit Strom versorgen können. Auf dieser Platine befindet sich auch ein IDE 40 auf IDE 44 Adapter, an dem man 2,5" Festplatten und Slim-Line Laufwerke anschließen kann. Warum Biostar diesen Adapter eingebaut hat, ist uns noch unklar. Hätte man den 2,5" Adapter in die andere Richtung gedreht und eine Halterung hinzugefügt, hätte man eine 2,5" Platte direkt anschließen und befestigen können.

Sonst präsentiert sich der Barebone sehr aufgeräumt. Biostar hat wirklich ganze Arbeit geleistet, und die klappbare Front trägt zu dieser Ordnung maßgeblich bei. Auf der linken Seite sind die Speicherslots platziert, die zudem die Technologie Dual-Channel zur Verdoppelung der Speicherbandbreite ausnutzen können. Auf der rechten Seite befindet sich der PCI und der PCI-Express Slot, in dem man eine Hochleistungs-Grafikkarte einbauen kann.

Sonst präsentiert sich der Barebone sehr aufgeräumt. Biostar hat wirklich ganze Arbeit geleistet, und die klappbare Front trägt zu dieser Ordnung maßgeblich bei. Auf der linken Seite sind die Speicherslots platziert, die zudem die Technologie Dual-Channel zur Verdoppelung der Speicherbandbreite ausnutzen können. Auf der rechten Seite befindet sich der PCI und der PCI-Express Slot, in dem man eine Hochleistungs-Grafikkarte einbauen kann.

Das Kühlsystem im Biostar iDeq 300G lehnt sich stark an die Spezifikationen, die von Intel mit dem BTX Standard vorgegeben wurden. Der Prozessor befindet sich ganz vorne neben der Front und wird von einem massiven Kupferkühler mit integrierten Heatpipes gekühlt. In der klappbaren Front befindet sich ein 92mm Lüfter, der frische Luft von Außen ansaugt und durch den CPU Kühler bläst. Hinter dem CPU Kühler befindet sich ein Luftkanal aus transparentem Polycarbonat, der den Luftstrom gebündelt nach hinten führt. Hier fördert ein Radiallüfter die erwärmte Luft nach Außen. Innerhalb dieses Luftkanals wurde der Chipsatz positioniert, der Dank der ausgeklügelten Technik gleich mitgekühlt wird und somit keinen eigenen Lüfter benötigt. Ganz besonders an diesem Luftkanal sind eingeritzte Lamellen an der Seite, durch die die warme Luft im Gehäuse angesaugt wird. Dadurch wird nicht nur CPU und Chipsatz gekühlt, sondern auch alle restlichen Komponenten im Gehäuse und nicht zuletzt die Grafikkarte.
Am Anfang dachten wir: "Durch diese äußerst komplizierte Kühlung und die automatische Lüftersteuerung kommt das System mit nur zwei Lüftern aus und wird wohl sehr leise sein... klar, eine passiv gekühlte Grafikkarte - bzw. keine zusätzliche Grafikkarte - ist allerdings Voraussetzung." Da das Komplettsystem von Chiligreen eine Grafikkarte von Sparkle mit Lüfter enthielt, glaubten wir, dass es diese war die den hochtönend nervender Lärm erzeugte. Leider war dies nicht der Fall, denn es war tatsächlich der hintere Radiallüfter, der dieses Geräusch von sich gab. Der große 92mm Lüfter an der Front dreht sich angemessen langsam, doch der Radiallüfter auf der Rückseite dreht sich schneller als er sollte. Hier liegt klar ein Fehler an der Lüftersteuerung vor, den Biostar durch ein geeignetes Biosupdate beheben sollte... denn egal ob unter Volllast oder nicht, der Radiallüfter dreht sich fast immer gleich schnell und erzeugt viel Lärm umsonst. Ob das zudem ein Hinweis auf Hitzestau in den hinteren Luftkanalbereich ist, war uns nicht ganz klar.
Einen weitere Verbesserungsvorschlag hätten wir auch gleich parat: wäre der Radiallüfter auf der rechten Seite des Airflow-Kanals positioniert worden - wo der Platz dafür auch gereicht hätte da sich dort nichts befindet - dann hätte man mehr Platz zwischen dem PCI und PCI-Express Slot lassen können. Damit wäre es auch kein Problem mehr gewesen, sowohl eine starke Grafikkarte mit passiv gekühlter Heatpipe als auch eine TV-Karte unterzubringen.
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