
Das P4TBE Mainboard von Biostar ist komplett in rot gefärbt, die einzelnen Module und Steckplätze farblich gekennzeichnet. Das Mainboard ist im neuen pico-BTX Formfaktor, die BTX Vorgaben wie die Position von CPU, Chipsatz und PCI Steckplätze wurden in etwa eingehalten. Das Mainboard ist sehr gut ausgestattet, selbst ein S-ATA Anschluss befindet sich neben den vielen Audio-Schnittstellen auf der Rückseite. Auf der Unterseite hat Biostar einen Mini-PCI Slot untergebracht, in dem z.B. das optional erhältliche WLAN Modul eingesteckt werden kann.

Für den Sockel LGA775 ist der Intel Pentium 4 Prozessor geeignet, der mit der Technologie Hyper Threading ausgestattet ist und dem System zwei Prozessoren vorgaukelt (einer davon virtuell) und somit gewisse Operationen im Bereich von Multitasking besser ausführen kann. Die Kontakt-Pins befinden sich nicht mehr auf der CPU sondern direkt im Sockel. Wir hatten den neuen Pentium 4 640 zur Verfügung, der mit 3,2GHz getaktet ist und im Vergleich zu den Pentium 4 Prozessoren aus der 500 Serie 2MB Cache besitzt, eine spezielle Sicherheitsfunktion integriert und die EMT64 Erweiterung besitzt, mit der man auch 64bit Betriebssysteme verwenden kann. Es gibt zwar auch spezielle Prozessoren aus der 500 Reihe (Bezeichnung lautet 5x1) mit EMT64, doch diese sind nur selten erhältlich. Während Linux schon seit langem 64bit tauglich ist, hat Microsoft deren WindowsXP 64bit Edition erst vor kurzem fertiggestellt, ist jedoch am Markt kaum verfügbar, und die passende Software dafür gibt es sowieso noch nicht.
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Der Intel Grantsdale 915G Chipsatz ist zwar nicht mehr der neueste Chipsatz für Intel Pentium 4 Prozessoren, aber immer noch der Gängigste. Er unterstützt den PCI-Express Bus und DDR/DDR2 Speicher mit Dual-Channel. Aufgrund von der schlechten Performance von aktuellen Speicherriegeln, lohnt sich noch nicht das Aufrüsten auf DDR2 Speicher, weshalb sich Biostar auch für DDR1 entschieden hat, was de facto auch billiger ist. Der Chipsatz unterstützt auch Serial-ATA mit Raid 0/1 Funktion und den Intel High Definition Audio.
Der integrierte Grafikkontroller, der Intel Graphic Media Accelerator 900, muss sich selbst bei 3D Anwendungen nicht verstecken und liegt in etwa gleich auf wie eine GeForce FX5200. Wer mehr Leistung braucht, kann natürlich mittels PCI-Express das System mit einer stärkeren Grafikkarte ausrüsten.
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