
Die Computex in Taiwan ist gerade vorbei und leider konnte das MiniTechNet auf der zweit größten Computer Messe noch nicht dabei sein. Dafür stellen wir einen weiteren Bericht über der CeBIT 2004 fertig. Diesmal geht es um den sehr bekannten Hardwarehersteller EPOX, der gerade in den Mini-Barebone Markt eingestiegen ist.

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Epox ist einer der bekanntesten Mainboardhersteller. Die Epox Mainboards sind vor allem durch Stabilität und das starke Übertaktungspotential bekannt.
Erst vor kurzem ist EPOX mit einer Barebone Reihe in einen wachstumsstarken Markt eingestiegen. Es handelt sich dabei um immer das gleiche Grundgerüst, dieses wird in verschiedenen Versionen angeboten.
"eX5 Mini ME" nennt sich die neue Barebone Serie von Epox.
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Es hat den Anschein, dass einige Modelle, vom Konzept her, aus der Gehäusereihe von Skyhawk stammen könnten.
Epox bietet unterschiedlichste Modelle: | für 2x 5,25" Laufwerke
| | mit Display an der Front
| | integrierter Multi Card Reader
| | sowie auch eine Version mit "Klapp-Front" und LCD Display an. |
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Passend zum Outfit der Barebones bietet Epox auch ein schickes Soundsystem an. Es ist sehr schlicht und sieht sehr edel aus. Die Gehäuse bestehen aus eloxiertem Aluminiumblech.
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Hinter sonst verschlossenen Türen wurde uns der eX5-320s vorgestellt.
Der 320s hat alle Funktionstasten oberhalb der Frontblende, da sich diese auf Knopfdruck (durch einen Motor) öffnet. "Die Front sieht einfach umwerfend aus". Epox geht jedoch andere Wege im Vergleich zu den anderen Herstellern, und verbaut (noch) 2 PS/2 Anschlüsse auf der Front. Auf der Rückseite verzichtet Epox komplett auf diese Anschlüsse. Hier stellt sich doch die Frage, was sich Epox dabei gedacht hat? Ist es denn überhaupt noch sinnvoll PS/2 Anschlüsse für Tastatur und Maus zu verwenden?! Denn viele Hersteller verzichten schon auf diese Anschlussart und setzen nur mehr auf den USB Standard. Dies jedoch könnte für all die jenigen von Vorteil sein, die noch eine gute alte Cherry Tastatur mit PS/2 Anschluss haben. Wer jedoch eine Funklösung für Tastatur und Maus ohne USB verwendet, dürfte sich darüber nicht besonders freuen, wenn Kabel einfach unnütz auf dem Schreibtisch rumliegen.
Auf der Rückseite verbaut Epox einen 80mm Lüfter für das Netzteil. Auf der CPU befindet sich ein sehr massiver Aluminium/Kupferkühler mit einem Luftkanal. Der 60mm Lüfter befindet sich auf der Innenseite, dadurch werden viele Schallwellen gebrochen und wieder nach Innen reflektiert. Die heiße Luft findet durch den Airflow-Kanal einen direkten Weg nach Außen.
Von der anderen Seite kann man erkennen, wie (leicht) der Zugang zu Festplatte und Komponenten ist. Der Zugriff zu den Speicher Slots ist sehr einfach und der Festplattenkäfig kann wie auch beim Shuttle Zen XPC ST62K einfach herausgenommen werden.
Mit dem entferntem Gehäuse hat man nochmals einen sehr guten Blick auf das verwendete Kühlsystem im eX5
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Als wir den Epox Stand verlassen wollten, stießen wir noch auf dieses Industrie-Mainboard für den Pentium-M. Von diesem Mainboard liegen uns bedauerlicherweise keine Daten vor.

Endlich ist auch Epox in den Barebone Markt eingestiegen. Darüber dürfen sich vor allem all diejenigen freuen, die bisher Epox Mainboards verwendet haben. Wir vermuten, dass Epox auch für die eigenen Mini-Barebones die bisher so geschätzten Overclocking Möglichkeiten integriert hat, zumindest hoffen wir darauf.
[ic]
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