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Begonnen hat die Cebit mit trüben Wetter, kein Problem für Asus. Man hat sich die eigene Sonne mitgebracht. Ganz prächtig strahlt ein gelber Lamborghini Gallardo - direkt aus dem schönen Italien und perfekt eingeparkt - am Stand vom Hersteller Asus in Halle 2. Der Lamborghini als neues Symbol für Top Business Notebooks mit ganz besonderen Stil. Weiter beteiligt sich Asus am Microsoft-Intel Projekt mit dem Codenamen Origami, ein kleiner tragbarer Mini-Tablet PC. Neben Servermainboard bietet Asus Desktop Mainboards und Home Entertainment Systeme sowie die neue TFT Bildschirmpalette und die Smarthphones, die zur Zeit aber erst in Asien verfügbar sein. Der große Schwerpunkt von Asus liegt aber klar auf die neue Notebookpalette mit Napa Plattform. Asus ist ja mitunter einer der 10 größten Notebookbauer und stellt pro Jahr 6 Mio. Geräte her, wovon die Hälfte als eigenes Asus Branding verkauft werden. Die andere Hälfte erreicht den Kunden als OEM, z.B als Sony oder Apple. Ganz eindeutig zeigt Asus, das man sich durch Design von den Mitbewerber absetzt.
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Das von Microsoft und Intel ans Leben gerufene Origami Projekt war direkt am Asus Stand in Form des neuen R1 Systems zu sehen: 7"-Display, Touch-Panel, Intels ULV-Celeron, W-Lan, Onboard-Ethernet, Bluetooth und Mp3-Player in einem Gerät. Am knapp 23 x 13 x 3 cm großen und 960g leichten Asus R2H findet man dazu noch 3 USB-Ports, 2x Audio, Kopfhörer und MIC, 1x AV out und einen SD-Card Reader. Erwähnt werden soll auch das integrierte Sicherheitsmanagment "Trusted Platform Modul" (TPM), das Daten vor unbefugtem Zugriff schützen soll. Einen Eindruck über die Bedienbarkeit konnten wir auf der Präsentation der Software am riesigen Microsoftstand gewinnen. Generell wird mit diesem Gerät aber eine völlig neue Geräteklasse in Größe und Bedienbarkeit als vollwertiger Computer definiert. Das Design erinnert an die W2V-Modelle. Ebenfalls wurde auf der Bedienfläche eine Alu-Platten mit ausgesägten Feldern genutzt.

Großes Publikumsinteresse bestand bei der ausgestellten Gemeinschaftsentwicklung mit Lamborghini. Ein 15" Notebook mit gelben Design und edlen Linien, direkt aus der Designschmiede Italiens. Das Lamborghini Notebook soll höchste Leistung mit guten Spezifikationen wie hochauflösendes Display und große Festplatte verkörpern. Die Spezial-Lackierung läßt einen völlig vergessen, nach der Technik zu fragen, wir versichern aber, das im Inneren ein Centrino CoreDuo seine Arbeit verrichtet. Der Vorschlag zu der Zusammenarbeit soll unbestätigten Angaben zufolge auf Intel zurückgehen. Dies würde zu den Gerüchten passen, das Asus hier eine Antwort auf das Acer Ferrari gefunden hat, das auf AMD-Basis läuft. Wie auch immer, es ist ein absolut beeindruckendes Produkt entstanden.
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Neu eingeführt werden A8J und A8F mit CoreSolo. Zwei 14" Business-Notebooks die "zum Einsteigerpreis" verkauft werden sollen und auch schon verfügbar sind. Sie unterscheiden sich nur in der Grafikkarte: das A8F besitzt die integrierte Intel 950GMA Grafik während das A8J einen nVidia Geforce Go 7300 verwendet. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 999 bzw. 1029 EUR.

Bereits angekündigt waren die neuen 13.3" und 11" Modelle der W-Kategorie. Sowohl das W6F mit 13,3" und die S6F in 11"-Display in verschiedenen Lederausstattungen bis hin zu einer Version in Pink, die klar auf den weiblichen Nutzer abzielt. Es wird nebensächlich, das in den Notebook (erhältlich auch in Farben wie „Coffee" und „Peach") die neusten Centrino Duo-Technologie arbeitet. Erhältlich sind ebenfalls passende Accessoires wie Leder überzogene Mäuse.
(Zu entdecken im ersten Origami Bild hier auf der Seite)

W5F
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 12.1" WXGA Color Shine LCD
- Bluetooth 2.0
- 180° drehbare1.3 Megapixel Webcam
- 3 x USB, 1x TV-Out, 1 x Card-Reader. 1x 1394
W7J
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 13,3" Color Shine LCD
- Nvidia GeForce Go7400

F2J
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 15" WXGA Color&Crystal Shine LCD
- ATI Mobility X1400
- 1.3 Megapixel Webcam
- Finger Print Sensor
F3J
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 12.1" WXGA Color Shine LCD
- Bluetooth 2.0
- 180° drehbare1.3 Megapixel Webcam
- 3 x USB, 1x TV-Out, 1 x Card-Reader. 1x 1394
V1J
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 15,4" Color&Crystal Shine LCD
- ATI Mobility X1600
- 1.3 Megapixel Webcam
- Finger Print Sensor
V6J
- CPU: Intel Centrino Duo Mobile Technologie
- 15" Color Shine LCD
- Nvidia GeForce Go7400
- 2,55 kg

Besonders interessiert hat uns die Weiterentwicklung der großen W-Serien W2J und W1J. Für das W1 steht bis jetzt nur die Ausstattung fest, so wie sie von Asus schon angekündigt wurde: Napa-Plattform, X1600-Grafikkarte mit 256MB-Ram, InstantFun und Dolby Surround-Sound stellen die wichtigste Veränderungen zur bisherigen W1V bzw. auch zur W2V-Reihe dar. Ausgestellt war ein W1J im bekannten W1-Alu-Design. Angekündigt wurde aber, das es den Endkunden vermutlich in der schon als Sonderaktion bekannten Carbon-Edition erreicht und damit das Alu Gehäuse ersetzt wird.
Eine Überarbeitung der Kühllösung für CPU und Grafikkarte beim W2J Modell hat es nicht gegeben, so das wir zuerst befürchten mussten wiederum ein recht lautes Gerät präsentiert zu bekommen (siehe Test des Asus W2V). Am dritten Tag der CeBIT erhielten wir allerdings die Information, das es umfangreiche Verbesserungen in der Software gegeben hat. So wurde die Asus-eigene Kühlregelungssoftware Power4Gear überarbeitet und soll die Geräuschkulisse stark einschränken. Die Stromsparfunktion PowerPlay die ATI für ihre mobilen Grafikarten der X-Serie (X700, X1600) vorgesehen hat, wurde in den höherwertig angesiedelten W1 bzw. W2-Notebooks implementiert. Die passenden Treiber wurden vom asiatischen Mutterkonzern jetzt freigegeben.
Die InstantOn-Funktion der Serien W2, W1 und A7 wird jetzt in die breiter nutzbare InstantFun-Software erweitert. Ohne kompletten Systemstart ist der Zugriff auf DVDs, Musik-CDs, Bilder, Radio und den digitalen und analogen Hybrid-TV-Tuner möglich. Leider kann aber in dieser Version noch kein Fernsehsignal mit geschnitten werden und es fehlt die Unterstützung für DivX und ähnliche Video-Komprimierungsformate. Technisch sei dies aber möglich, versicherte und ein Mitarbeiter.
Enttäuscht werden die Kunden die gehofft hatten, Windows Media Center Edition würde Windows XP als Betriebssystem ablösen. Asus hat den Hersteller der TV-Karten gewechselt, bis jetzt leider erst für die A7J-Notebooks die Zertifizierung für Windows MCE von Microsoft erhalten. Die anderen Produkte werden weiterhin mit Asus-Fernbedienung und Home Theater-Software (jetzt in der Version 4.5) geliefert, die auch für ältere Geräte auf dem Asus-Server downloadbar ist. Ein Upgrade auf Windows MCE ist laut Asus möglich, da man das Microsoft-Betriebssystem inkl. Fernbedienung und IR-USB-Dongle erwerben kann.
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Zu guter Letzt das komplett überarbeitete A7J. Es wird schon mit Microsoft-Fernbedienung ausgeliefert, auf die die großen W-Modelle bis zur Zertifizierung warten müssen. Hier wird alles mitgeliefert, was in ein Notebook integrierbar ist. Ein Hybrid-TV-Tuner in Zusammenarbeit mit Windows MCE, eine eingebaute Webcam, Bluetooth und Wlan runden das 17" Cenrino Duo-Notebook ab. Das A7J bietet damit bereits jetzt eine kompletten Multimedia-Desktop-Ersatz in Vollendung. Und das wichtigste: es ist lieferbar!
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Als reine Design- und Machbarkeitsstudie ist das neue Convertible von Asus zu sehen. Geplant ist es für den Businesskunden, der auf hohe Mobilität und Sicherheit (durch Fingerprint Sensor) Wert legt. Wann und ob überhaupt Asus das Gerät fertig stellen wird, war zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Prinzipiell wird Asus zuerst einmal herausfinden, ob der Markt der Convertibles auch lukrativ genug ist. Zwar sind die Geräte wegen dem Touchscreen äußerst genial zum Aufzeichnen von Notizen, allerdings erlebten Tablet-PCs und Convertibles bisher eher einen großen Flop und tun sich am Markt auch weiterhin noch sehr hart.
Bestimmte, ziemlich einfach gehaltene Designs konnte man auf der CeBIT bei den allen möglichen OEM-Herstellern sehen. Der ausschlaggebende Faktor für einen Kauf ist deshalb das Vertrauen in die Qualität des Herstellers und das Design des zu erwerbenden Notebooks. Asus zeigt, das sie verstanden haben, dem Kunden etwas besonderes zu präsentieren. Auch auf dieser CeBIT wird der Beweis angetreten, das die Hardwarekonstrukteure und Designer von Asus immer wieder hervorragende Konzepte entwickeln können, die Zukunftsweisend sind. Nur manchmal kommt die Software-Abteilung nicht ganz hinterher. Hier gilt es die eigene Produktentwicklung einzuholen. Insgesamt präsentiert Asus aber wiedereinmal Produkte, die im Funktionsumfang und Design nur sehr wenige Mitbewerber haben.
Jetzt ist nur noch zu hoffen, das die neuen Modelle schnell den Europäischen Markt erreichen. Glänzende Augen gab es auf der CeBIT genug. Interessant wird es, ob der neue Ultra Mobile PC seinen Käufer finden wird.
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