Gigabyte ist einer der größten Hersteller und Anbieter von hochwertiger Hardware. Angeboten werden Mainboards für Intel und AMD Prozessoren der letzten Generation, Spielegrafikkarten mit den letzten ATI und nVidia Grafikchips, Mini-Barebones, Mini-PCs, Thin Clients, Notebooks, Smarthphones und sogar Server Systeme sowie Peripheriegeräte wie Tastatur und Maus, WLan Module, USB Speicherchips, Kühlsysteme und Vieles mehr. In Zukunft will sich Gigabyte auch wieder mehr auf Notebooks konzentrieren, weshalb man das Tochterunternehmen G-Style gegründet hat, welches sich um die Entwicklung, Produktion und das Marketing kümmert. In der Communication Branche hat Gigabyte ein weiteres Tochterunternehmen gelauncht: Giga-Byte Communications kümmert sich ausschließlich um die Mobiltelefone des Unternehmens. Und seit neuestem steigt Gigabyte auch in 3. Welt Projekte ein, wie die Via PC1 Initative und weitere günstige PC-Systeme.

20 Mainboards stellte Gigabyte am eigenen Stand aus, die die Mainboardgeschichte seit 1986 - der Gründung von Gigabyte - erzählen und die 20 jährige Existenz des Unternehmen wiedergeben. Die Ausstellung war geprägt von den großen Highlights, in denen Gigabyte eine marktführende Position einnehmen konnte.

Mit dem GB-C3S zeigt Gigabyte ein Update des CB-91 BTX Barebone. Der neue Barebone ist nun mit einem Intel 945 picoBTX Mainboard ausgestattet, welches die neuen DualCore Prozessoren von Intel unterstützt. Zusammen mit dem Shuttle SB86i sind die Gigabyte's die einzigen Barebones, die dem BTX Standard entsprechen.
Das X-Media ist Gigabytes neues Digitale Media System. Es besteht aus mehreren einzelnen Stationen, die getrennt oder zusammen erworben werden können und für unterschiedliche Funktionen zuständig sind. Der Grundrechner ist mit einem Intel Pentium 4 ausgestattet, weitere Spezifikationen liegen uns noch nicht vor. Wir waren aber schon etwas stutzig, als wir uns vorstellten, wie ein Pentium 4 darin das System aufheizen würde. Eine Pentium M Lösung wäre vielleicht etwas besser gewesen. Gigabyte gibt aber an, dass ein Großteil der Wärme über das Aluminium Gehäuse abgeführt wird. Die restlichen Einheiten beinhalten z.B. das CD/DVD Laufwerk, die Festplatten und die TV Station. Das Modulsystem wird mittels USB verbunden, alle Substationen werden direkt von der Hauptstation über einem speziellen Kabel mit Strom versorgt, wodurch diese keine getrennten Netzteile dafür brauchen.

Die Dream Box ist ein 3 Liter PC mit verrückten Spezifikationen: in diesem Ultra Slim Gehäuse - wohlgemerkt mit integriertem DVD Laufwerk und 2,5" Festplatte - werkelt ein Desktop Intel Pentium 4 Prozessor für den Sockel LGA775. Die Dream Box ist auch in einer anderen Designvariante ohne CD Laufwerk zu bekommen.
Der Gigabyte MF01 Community PC entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Intel und Gigabyte und ist - laut Gigabyte's Angaben - der offizielle 3. Welt PC von Intel. Er wurde auf Anfrage unterschiedlicher Regierungen entwickelt, und wird in Indien als erstes für 300 - 400 USD verkauft werden. Im Inneren ist ein Celeron-M Mobilprozessor mit Intels 865GV Chipsatz verbaut. Warum das Gehäuse für eine mobile Lösung so groß ist, liegt an der Möglichkeit 4 PCI Karten einzustecken und den Erfordernissen, das Gerät in harten Umgebungen verwenden zu können. Ein herausnehmbarer und leicht reinigbarer Luftfilter schützt die Innereien vor Staub, und ein spezielles Lüftungssystem ermöglicht den Einsatz in sehr feuchter Umgebung. Das Netzteil lässt sich sowohl mit Wechselstrom als auch mit einer Autobatterie betreiben, an der Front kann man mit einem einfachen Knopfdruck die Stromquelle wechseln. Ein Self-Recovery System hilft bei der Fehlerdiagnose und das Wiederherstellen des Systems an Orten, wo Computertechniker nicht vorhanden sind.
Mit dem A963 und dem T1B erweitert Gigabyte das Angebot an Thin Clients. Das A963 im weißen ruggedized Look ist ein Intel Core Duo System und wurde Intel Viiv spezifiziert. Die Ausstattung und die vielen Anschlüsse an der Forder- und Rückseite (Card Reader, 4 USB, 2 Firewire, 7.1 Kanal Sound, optische Ein/Ausgänge, TV-Out und DVI) sind vorbildlich, nur das Design könnte sehr viel besser und hochwertiger sein. Das schwarze T1B ist ist das Upgrade des TA3 von Via C3 auf Via C7 Prozessoren. Und damit steigt Gigabyte auch in das Geschäft der Mini-ITX Mainboards ein, da das Vorgängermodell ein Flex-ATX Mainboard besaß. Der T1B entstand zudem aus der Zusammenarbeit mit Via bezüglich der PC1 Initative, um 3. Welt Länder mit günstigen PC Systemen auszustatten. Das Mainboard im Inneren (GA-C7V7) wird in einer mit Lüfter gekühlten und in einer lüfterlosen Version erhältlich sein. Die Version mit Lüfter besitzt einen Via C7 Prozessor mit 2GHz, die lüfterlose Variante einen Via C7 mit 1,5GHz.

Bereits zum dritten mal zeigt Gigabyte auf der CeBIT eine Media Center PC Lösung und nun soll sie auch endlich erhältlich sein. die Updates sind ein schöneres und eleganteres Design, eine Volume Meter an der Front, kleinere Dimensionen (nur 60mm Höhe, Hi-Fi Format) und eine Intel Viiv Zertifizierung. Ab April ist die erster Version mit Intel Pentium D, Intel 945 Chipsatz verfügbar. Im Sommer soll dann eine Version mit dem Mobilprozessor Intel Core Duo herauskommen. Und Ab Q4 folgt dann ein komplett neues Design mit Intel 965PM Chipsatz mit nanoBTX Mainboard. Ein passender Streaming Client soll dann auch verfügbar sein, der die Video- und Audioschnittstellen fern vom Hauptrechner über Netzwerk oder WLan bereit stellt.

Nur vier Notebooks bietet nun Gigabyte an, welche vom Tochterunternehmen G-Style entwickelt und vermarktet werden. Aber dafür ist das Design einheitlich. Das W511A ist das letzte Modell mit Intel Pentium M (533MHz) Prozessor und ATI X700 Grafik. Das neue 15,4" (W551N), 14" (W451U) und 12" (W251U) Notebook haben alle ein Breitbildschirm und basieren auf Intels neue Napa Plattform für die Intel Core Duo T2300 1,66GHz bis T2700 2,33GHz Prozessoren. Das kleine 12" Subnotebook besitzt zudem eine integrierte 1,3 MPixel Kamera und wiegt 1,7kg. Genau wie das 14" Notebook wird hier der Intel GMA950 Grafikchip verwendet. Das 15,4" Modell hingegen hat eine leistungsstarke nVidia GeForce Go 7400 Grafik, mit der man dann so richtig gut spielen kann.
Gigabyte hatte auch neue Smartphones ausgestellt, leider fehlen uns dazu die Bilder. Das kleine g-Smart sah vom Konzept einem Siemens S55 mit der herausschiebbaren Tastatur ähnlich. Es ist sehr klein, hat eine 1,3MPixel Kamera und basiert auf dem Windows Mobile 5 Betriebssystem. Es kann zudem Mpeg4 und WMV Videofiles sowie MP3 Dateien abspielen, wodurch man es auch als kleinen Multimediaplayer verwenden kann. Es besitzt zudem einen anlogen TV Tuner, womit man auch unterwegs Fernsehen kann. Das g-Smart i ist hingegen schon eher ein PocketPC mit großem Bildschirm. Die Funktionen sind sonst identisch mit dem kleinen Modell: Audio- Videoplayer und TV Empfang. Gigabyte versucht gerade eine Kooperation mit Mobilfunkbetreibern, um die eigenen Mobiltelefone zusammen mit Handyverträgen zu verkaufen.
Gigabyte ist ein Multitalent, und bietet eine so breite Produktpalette an wie wahrscheinlich kein anderer Hersteller. Allerdings verliert man sich dabei auch, und die Qualität der Produkte leidet oft sichtlich unter der großen Unternehmensstruktur, da der Fokus der Firma zu weit verbreitet ist. Nicht desto trotz muss man sagen: im Bereich Mainboards und Grafikkarten bleibt Gigabyte einer der Marktführer. Gut finden wir, dass sich nun jemand dediziert um die Notebooks kümmert, da herrschte die letzten Monate ja reges Chaos. Produkte wurden angekündigt und erreichten nie den Markt. Webseiten zeigten Produkte die nicht verfügbar waren, usw. usw..
Das Mini-ITX Mainboard mit Via C7 Prozessor ist wirklich spannend, und vielleicht tragen wir ja dazu bei, Gigabyte zu überzeugen, das Produkt auch am Retailmarkt anzubieten. Wer weiß, was man sich von Gigabyte im Bereich Mini-ITX noch alles erwarten kann.
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