
In Halle 27 drehte es sich auf der CeBIT, vor allem um 2 Dinge, einmal Digital Living und die World Cyber Games. Dem größtenteils jungen Publikum wurde einiges geboten, neben den Veranstaltungen auf der großen Bühne gab es kleine Nebenbühnen und Ausstellerstände die einige interessante Aktivitäten anboten.

Auf der großen Hauptbühne fand am Samstag den 12 März ein sehr interessanter Vortrag zum Thema "Killerspiele" und Gewalt in Computerspielen statt. Zwischendurch gab es Showeinlagen, wie die von Mr. Woo, der sein Können mit dem Fußball zum Besten gab. Immer wieder wurden kleinere, aber im Vergleich zu den restlichen Giveaways der CeBIT, dennoch nützliche Dinge wie Mousepads oder Schlüsselbänder ins Publikum geworfen. Sehr großer Andrang herrschte auch beim Razer-Stand. Auch hier bot man den Messebesuchern einiges. Unter anderem konnte man dort einen „blinden“ HL-Deathmatch Spieler bewundern, der nur noch Gehör, also mit verbundenen Augen spielte. Des Weiteren konnte man sich hier Razer-Tatoos machen lassen und nebenher auch immer wieder etwas Gewinnen, wie z.B. Hauseigene Mäuse und Headsets.

Überall rund um die Bühnen und Stände verteilt, waren Kreisförmig Paare aus je 4 Rechnern angeordnet an denen man meistens Warcraft 3 The Frozen Throne oder Need for Speed spielen konnte. Die Rechner waren auch immer gut besucht, so wie es aussah haben die Besucher wohl jede Menge Zeit mit zur Messe gebracht.

Auch einige sehr schöne Casemods und Cons konnten in Vitrinen bewundert werden. Die Bandbreite an Gehäusen reichte von schlicht und unscheinbar, bis hin zu skurril und protzig, so dass eigentlich für jeden etwas dabei gewesen sein sollte. Einige Mods kannte man schon von früheren Veranstaltungen, doch ein paar andere waren wirklich bisher gar nicht oder nur wenig bekannt und waren dadurch noch interessanter.

Mittendrin standen immer wieder getunte und gestylte Fahrzeug mit umfangreichen Multimediasystemen. Um die Autos herum, oder gelegentlich auf den Autos, tummelten sich die leicht bekleideten Messebabes.

Nicht uninteressant war die Robotermeisterschaft. Auf einem vorgegebenen Parkour mussten kleine - mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboterfahrzeuge von Jugend- und Schulgruppen - kleine Holzklötzchen in einem Eck aufsammeln und im anderen Eck abliefern. Mittwoch und Donnerstag waren die Trainingstage, am Freitag traten die Teams gegeneinander an. Bei jedem Fehler gab es Punkteabzüge.

Allerdings drehte sich nicht alles um Computer, es gab auch eine kleine Ecke in der einige X-Box 360 aufgestellt waren. Der Nachteil hier war allerdings, dass man beim spielen stehen musste, etwas womit man sich auf einer Messe in der Größe der CeBIT nicht unbedingt Freunde macht, da einige Gäste den ganzen Tag auf den Beinen sind. Dafür gab es dann einige Bereiche mit großen Sofas und Sitzecken.
Eine Besonderheit viel uns während des Rundganges durch die Halle auf... im Gegensatz zu den restlichen Halle gab es in Halle 27 etwas in rauen Mengen... nämlich viel viel Platz!!!
Die Veranstalter der CeBIT wollten mit Digital Living speziell die Endverbraucher ansprechen, weshalb man die Halle 27 auch ohne normalen Messeticket beitreten konnte (Kostenpunkt 10 EUR). An sich ging es darum, Besucher wieder auf die CeBIT aufmerksam zu machen, da immer mehr Menschen auf die IFA in Berlin ausweichen, die mehr auf Consumerprodukte ausgerichtet ist. Allerdings war von Digital Living - im Sinne von Digital Home Konzepte - nicht wirklich viel zu sehen. Das meiste waren Games und die Worl Cyber Games, die coolen Fahrzeuge... aber von digitalem Wohnzimmer nur kaum eine Spur. Die Halle war ja ohnehin nicht ausgebucht, viele Bereiche standen komplett leer. Man muss erst mal absehen, ob Digital Living im nächsten Jahr überhaupt weitergeführt wird und ob auch genügend Aussteller einen Platz hier reservieren.
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