Fujitsu Siemens präsentierte sich dieses Jahr mit einem sehr aufwändig gestalteten Stand. In einer Art Kuppel hat man die Workstations und Server gezeigt, während rund um die Kuppel die Notebooks, Handhelds und Desktopsysteme ausgestellt wurden. Die ganze Kuppel wurde durch geschickt gesetzte Beleuchtung sehr schon in Szene gesetzt und änderte gelegentlich auch die Farbe.

An Tablet PCs zeigte Fujits Siemens die Stylistic ST Serie, hierbei handelt es sich um einen reinrassigen Tablet PC von etwa einem DIN 4 Blatt Größe. Hier handelt es sich um Arbeitsgeräte für Benutzer die lieber einen Stift in der Hand hlaten als mit einer Tastatur zu schreiben. Ideal um sich während einer Präsentation schnell etwas aufzuschreiben oder selbst eine zu halten. Neben der Stylistic ST Serie gibt es auch noch die Tablet PCs für ein etwas raueres Umfeld, in dem eine Tastatur durch Schmutz und andere Umwelteinflüsse kaum eine Chance hätte. Hierfür bietet Fujitsu Siemens extra robuste Tablet PCs in besonderen Kunststoffgehäusen mit extra robusten Touchscreens an. Auf der Messe erklärte man uns, man wolle auch abseits der heimische Wohnzimmer und Büros für professionelle und praktische Lösungen sorgen. Der abgebildete Tablet PC wurde beispielsweise für Ölbohrplattformen hergestellt.

Bei den Notebooks, waren besonders die Modelle der Lifebook Serie interessant, hier gab es einige sehr interessante Modelle. Gerade die Notebooks mit schwenkbaren Displays enthielten einige sehr sinnvolle Extras. Dadurch dass die Liefebooks eher für Buisness Kunden sind verzichten sie auf starke Grafikkarten,dafür aber bieten sie lange Akkulaufzeiten und bei einigen Modellen eben der schwenkbare Bildschirm plus Touchscreen. Zusätzlich gibt es UMTS, einen Schocksensor der Daten auf der Festplatte schützt, sowie ein Modulares DVD Laufwerk was gegen einen zweiten Akku getauscht werden kann. Was besonders praktisch ist, wenn man unbedingt am Notebook arbeiten muss, aber keine Steckdose in der Nähe ist, so kann man die Akkulaufzeit nochmal verlängern.

Auch sehr interessant sind die Handhelds von Fujitsu Siemens, wie etwas das Pocket LOOX N100 Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät (89x62x16mm) was an der Oberseite fast ausschließlich aus dem Display besteht. Bedient wird das Gerät per Stift oder Finger. Zu den Funktionen zählen unter anderem Navigationssystem, Audioplayer und Adressbuch, Durch austauschbare Oberschalen kann man das Gerät seinen persöhnlichen Geschmack anpassen. Der andere Pocket PC der ausgestellt wurde war das Pocket LOOX der T Serie. Herbei handelt es sich wie bereits beim Pocket LOOX N100 um ein Handheld was sowohl Audioplayer,Navigationssystem und PDA in einem ist. Zusätzlich ist das Pocket LOOX T830 aber noch ein GSM/UMTS Mobiltelefon, mit dem man entweder über UMTS oder über das integrierte WLAN mit VoIP telefonieren kann. Zusätzlich zum WLAN verfügt das Pocket LOOX T830 noch über Bluetooth. Zusätzlich ist das Hendheld auch Wi-Fi fähig, was ihm zusätzliche Flexibilität einbringt.

Mit viel Schwung schossen wir am Fujitsu Siemens Stand entlang um zum Esprimo Mini-PC zu gelangen. Großer Erwartungen hatten wir, als wir ihn öffneten... dann wurden wir von einem Dèjá-vu erfasst. Die Architektur im Inneren war uns bekannt, irgendwo hatten wir das schon gesehen. Auch die exakt gleiche Größe wie Apple's Mac Mini lieferte uns einen weiteren Hinweis. Dann war es klar: es handelte sich um ein umgebauten AOpen MiniPC Duo. Der Produktmanager eilte dann auch herbei, wollte jedoch anfangs nichts darüber preisgeben. Wir nagelten ihn jedoch mit Tatsachen fest, bis man uns gestand, dass man mit dem Esprimo natürlich mit anderen Technologie-Unternehmen kooperieren würde.
Damit waren wir zufrieden, immerhin betont ja immer dass man für Business Solutions angepasste Modelle herstellen wolle. Beim Esprimo wird dabei ein modifiziertes Gehäuse des ersten Mini-PCs von AOpen genommen, im immeren ist jedoch das neue Core 2 Duo Mainboard eingebaut. Fujitsu Siemens hat ein spezielles Cover entwickelt, welches man wie bei einem Handy austauschen kann. Zusätzlich ist denkbar, dass Firmenlogos aufgedruckt werden. Bereits ab 10 Stück wolle man ein individuelles Design liefern. Konzepte für Audio, BMW, ONE und Lufthansa wurden gezeigt.
Fujitsu Siemens hat auf der CeBIT gezeigt wie stark sie sich nach Buisness Kunden richten, die Buisness Notebooks der Lifebook Serie zeigten sehr viele praktische Features wie sie von den Buisness Kunden dankend angenommen werden. Auch der Mini-PC, der Esprimo geht in diese Richtung, mit der Möglichkeit die Front zu ändern und das Firmenlogo aufzudrucken, bietet sich den Firmen ein gutes Mittel um sich unter anderem selbst zu präsentieren. Für den Endkunden gab es ehr wenig zu sehen, nur ein paar Desktoprechner an denen man spielen konnte waren ausgestellt. Dennoch zeigte Fujitsu Siemens einige sehr interessante Produkte von denen wir hoffen in der Zukunft noch mehr zu sehen.
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