
Ausgestattet mit einem RAM-Slot in den bis zu 1GB RAM passen ist das Commell LV-651 auch für Multitasking und RAM-Intensive Anwendungen geeignet. Die Anschlussmöglichkeiten sind umfangreich und auch ohne umständliche Adapterkabel herausgeführt. Lediglich die seriellen Anschlüsse müssen per Slotblech und Adapterkabel separat herausgeführt werden, was aber nicht weiter schlimm sein sollte. Absolut ohne Kritik ist allerdings die Kühllösung: Im Gegensatz zu anderen Herstellern mit Geode LX Mainboards besitzt das Commell einen Aluminium-Kühlkörper, der in etwa so groß ist wie ein Chipsatzkühler und auf den Geode aufgeklebt ist. Er verrichtet lautlos seine Arbeit und hält zudem die CPU noch auf niedrigen Temperaturen, die auch im Sommer keine Probleme machen sollten.

Clever ist auch die Idee der Commell Ingenieure gewesen, auf das Mainboard einen Spannungswandler zu integrieren. Mittels einem externen, passiven und damit lautlosen 12V-Netzteils kann das Mainboard sowie einige Peripherie (ein Adapterkabel ist beigelegt) betrieben werden. Damit fallen die viel zu starken herkömmlichen ATX-Netzteile weg. Sie können allerdings trotzdem benutzt werden, denn ein ATX-Stecker ist ebenso verbaut.
Die Spannungswandler summen im Betrieb ebenfalls nicht unangenehm sondern das Mainboard ist absolut still.
Der Vorteil dieses lüfterlosen Systems ist der, dass jegliche Wartung entfällt, da hier keine Lüfter ausfallen können, die zum Defekt irgendwelcher Peripherie führen könnten. Zudem ist natürlich der Vorteil der Lautlosigkeit auch nicht zu übersehen.

Als CPU kommt die schon vom AMD Dev. Board bekannte Geode LX CPU mitsamt dem Companion Device CS5536 zum Einsatz. Allerdings wurde hier auf die Geode CPU, die auch Grafikkern und Speichercontroller beinhaltet ein Aluminium-Kühlkörper aufgeklebt, der die Funktionsfähigkeit des Systems auch bei hohen Umgebungstemperaturen gewährleisten soll. Zusammen mit 512MB RAM lassen sich zwar die normalen Büroarbeiten ohne Probleme erledigen aber mehr auch nicht. So hapert es z.B. schon bei der Wiedergabe eines einfachen Videos mit dem Windows Media Player oder auch mit dem VLC Media Player. Aber für Multimedia ist diese Plattform nie entwickelt worden. Sie soll genug Leistung für kleinere Anwendungen liefern und gleichzeitig ordentlich Strom sparen.
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