
Das Windows XP Installationsprogramm erkannte leider nicht die Serial-ATA Festplatte, sodass wir eine normale Parallel-ATA Festplatte verwenden mussten. Über ein Slim-Line Diskettenlaufwerk ist es eventuell möglich, die nötigen Serial-ATA Treiber bei der Installation zu laden. Ansonsten empfiehlt sich die Verwendung einer normalen IDE (P-ATA) Festplatte. Windows XP lief auf dem LV-667 Mainboard gut, bloß das Update auf Service Pack 2 dauerte sehr lang. Angenehm war die Installation der Treiber. Die Software erkannte automatisch das richtige Mainboard, nach der Reihen wurden alle Treiber installiert und das System dazwischen immer neu gestartet.
Für Staunen sorgte der Systemstart: trotz niedrig getakteter CPU war Windows XP blitzschnell geladen, und das Arbeiten darauf angenehm schnell. Man merkt dass der neue Chipsatz und der schnellere Speicher für mehr Leistung sorgen. Auch der Standby Modus (S3) und der Ruhezustand waren unglaublich schnell. So schnell wie das Commell LV-667 erwachte noch kein anderes System aus dem Suspend to Ram (S3 Standby) Modus, auch nicht Systeme mit 3GHz CPU.
Technische Prüfung - Audio - USB 2.0, Firewire - LAN - integrierter Card Reader |
OK OK, OK OK OK (nicht hot-plug fähig) | Grafik - 3D Beschleunigung - Dual Head |
OK zwar möglich, aber keine weiteren Video Ausgänge vorhanden (Modell LV-667) | Stromsparfunktionen - Standby (S3 STR) - Ruhezustand (S4 STD) |
OK OK | ... weitere Informationen zu unseren Testverfahren |

 |  | |
Im Gegensatz zu Windows konnte das Installationstool von Suse die Serial-ATA Festplatte sofort erkennen und darauf das Linux installieren. Die Installation dauerte aber trotzdem recht lang, dies liegt an der schwachen CPU-Leistung. Das Grafiksystem konnte nicht erkannt werden, Audio und Netzwerk hingegen wurde korrekt eingerichtet. Commell liefert auf der CD zwar auch Linux Treiber mit, doch die Anordnung war sehr unübersichtlich und unverständlich. Der Grafikkartentreiber ließ sich überhaupt nicht installieren. Auch wird keinerlei Dokumentation zu den Linux Treiber mitgegeben. Das Hochfahren dauert lange, sodass Linux kaum noch Spass macht. Aus das Arbeiten ist wegen der schwachen Leistung nicht wirklich angenehm. Für normale Office-Arbeit reicht es gerade noch aus. ACPI macht unter Linux keinen guten Eindruck, sowohl Suspend to Ram als auch Suspend to Disk funktionierten nicht.
Technische Prüfung - Audio - USB 2.0, Firewire - LAN - Compact Flash Reader |
OK OK, nicht erkannt OK nicht erkannt | Grafik - 3D Beschleunigung |
nicht möglich | Stromsparfunktionen - Suspend to Ram (S3 STR) - Suspend to Disk (S4 STD) |
Absturz Fehler (nur Blackscreen) | ... weitere Informationen zu unseren Testverfahren |
|