
Die Anordnung der Komponenten ist sehr gut gewählt. So war es uns möglich, den passiven Kühlkörper von der AMD Referenzplatine auch auf dieses Mainboard zu montieren. Man kann also ohne weitere Probleme einen lautlosen Mini-PC mithilfe dieses Mainboards bauen. Auch sonst wirkt das Mini-ITX Board selbst im angeschlossenem Zustand sehr aufgeräumt.

Insgesamt befinden sich auf dem Board alle wichtigen Schnittstellen, hervorzuheben sind die SATA Anschlüße sowie ein S/PDIF Anschluß. Desweiteren befinden sich auf diesem Mainboard nicht die SIS 741 / 964 Chipsätze, sondern VIA KN400A und VT8237R Chipsätze. Dies bedeutet, dass hier eine S3 UniChrome Grafikeinheit integriert ist, welche MPEG-II Hardwarebeschleunigung zu bieten hat und in Spielen etwas leistungsfähiger ist, als die SIS Grafik. Außerdem lief der verwendete Infineon 512 MB PC400 DDR Speicher auch mit 400 Mhz Front-Side-Bus – bei den bisher getesteten AMD Geode NX Boards lief der RAM meistens nur mit 333 Mhz.

Wie die anderen AMD Geode NX Boards besitzt auch dieses den Sockel A (Sockel 462). Es unterstützt den AMD Geode NX 1250@6W, 1500@6W und den 1750@14W, wobei die ersten beiden passiv kühlbar sind. Da der AMD Geode NX auf dem AMD Athlon Kern basiert, hat er eine vergleichsweise hohe Leistung zu bieten. Wie er genau aufgebaut ist, haben wir bereits in dem Bericht zu der AMD Referenzplatine beschrieben. Bei dem Commell LV-668 muss man vor Inbetriebnahme der entsprechenden CPU auf korrekte Jumper-Einstellungen der CPU Versorgungsspannung achten, da es nötig ist, für jede der drei unterstützten CPUs eine entsprechende Spannung mittels Jumper einzustellen. Falls man Probleme mit den Einstellungen des Mini-ITX Boards haben sollte, hilft entweder ein Blick in das auf der CD mitgelieferte (englische) Handbuch oder eine Anfrage beim (englischem) Support von Commell, welcher in unserem Test durch schnelle und aussagekräftige Antworten punkten konnte. Die Kühlung des Systems wird einerseits durch einen passiven (bei 1750er aktiven) CPU Kühler und andererseits durch einen kleinen passiven Kühlkörper für die Northbridge erledigt. Die Temperaturen blieben auch bei passiver Kühlung (1500er) im grünem Bereich.
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