 |  | |
Im Dell XPS M1730 werkelt eine Intel Core 2 Duo CPU. Man kann im Dell-Konfigurator zwischen 5 verschiedenen CPUs auswählen. Angefangen beim Intel Core 2 Duo T7300 (2,00 GHz) bis hin zum Core 2 Extreme X7900 (2,80 GHz) ist alles vorhanden. Alle CPUs verfügen über 4MB L2 Cache und haben 800MHz FSB. Die Prozessoren werden alle in 65nm gefertigt und besitzen trotz ihrer Leistung moderate Werte für Abwärme und Verbrauch. Um die Ausgabe auf den Bildschirm oder einen externen Monitor kümmern sich zwei nVidia GeForce Go 8700M GS Grafikkarten im SLI Verbund. Jede der beiden Grafikkarten verfügt über 256 MB Speicher und kann bei Bedarf noch etwas vom Arbeitsspeicher abzweigen. Bei den Grafikkarten gibt es noch keine anderen Auswahlmöglichkeiten, man muss also mit dem Standard-SLI System leben, was von einigen Usern bemängelt wird. Sie wünschen sich die 512 MB nVidia GeForce Go 7950 GTX aus dem Dell XPS M1710 zurück. Aber wahrscheinlich wird es hier wohl bald eine Erweiterung auf den 8800er Chip von nVidia geben. An Arbeitsspeicher hat man die Möglichkeit über den Konfigurator bis zu 4 GB 667MHz DDR2 RAM zu verbauen. Mit dieser Hardware sollte man zumindest für die nächsten Spiele bestens gerüstet sein. Ein besonders nettes Gimmick ist die Ageia PhysX Karte. Hierbei handelt es sich um eine Physikbeschleuniger Zusatzkarte welche der CPU und GPU etwas an Berechnungsarbeit abnehmen soll. Beispielsweise sollen herum fliegende Partikel bei Explosionen oder die Wellen von Wasser von der Karte berechnet werden. Dadurch werden wie gesagt CPU und GPU entlastet und moderne Spiele sollen noch realistischer wirken. Das mitgelieferte Spiel, Ghost Recon, unterstützt diese Funktionen im Übrigen bereits. Somit eignet es sich hervorragend zum Testen, was es für einen Unterschied macht mit einer Physikbeschleuniger Karte zu spielen.

Dreht man das Notebook einmal um, also mit der Unterseite nach oben, finden sich hier ein Dell XPS Logo und natürlich der CD-Key für das mitgelieferte Betriebssystem. Unter zwei Abdeckungen befinden sich die Festplatte und die beiden Speicherbänke, sie sind nach lösen von je zwei Schrauben gut zu erreichen. Die 2,5" S-ATA Festplatte sitzt in einem extra Rahmen, der seinerseits nochmal über vier Schrauben mit Gummipuffern befestigt wurde. An die restliche Hardware kommt man nicht ohne Weiteres heran. Selbst wenn man sämtliche Schrauben der Rückseite löst, und das sind einige, kann man die Kunststoffhülle zwar einen Spalt weit auseinander ziehen, allerdings ging dies nur stellenweise. Wenn man also außer der Festplatte oder dem Speicher etwas erweitern möchte, sollte man sich dies vor oder bei dem Kauf des Notebooks überlegen.
 |  | |
Der Bildschirm ist für ein Notebook ein wahres Monster. Das 17" Breitbild-Display dominiert einfach jede Stellfläche auf der das Notebook steht. Dank der Größe des Displays ist es auch eine wahre Freude Filme auf dem XPS M1730 zu sehen, da man sich nicht mit zusammen gequetschten Videos begnügen muss. Auch Spiele machen auf so einem Display natürlich mehr Laune als auf einem 15" oder 13" Display. Am oberen Rand befindet sich noch die integrierte 2 Megapixel Webcam. Leider gibt es bei einem schwarzen Bild, am Rand Flächen die heller ausgeleuchtet werden und etwas heraus stechen. Ein weiterer Nachteil des Display ist, dass es sehr stark spiegelt. Schon wenn man an einem bewölkten Tag mit dem Rücken zum Fenster sitzt spiegelt das Display enorm.
Helligkeit max. (min.) |
| Farbwiedergabe |
| Bildanomalien | 240 (16) lux |
| 230 (16) lux | Weiß | + | Reaktionszeit | 7 ms |
| 240 (14) lux |
| Schwarz | + | Reflektionen | JA | 230(12) lux |
| 260 (15) lux | Farbverläufe | ++ | Blickbereich (h,v) | 140° , 45° |
|