Der EZ-Buddie2 ist ein Barebone der zum nachdenken anregt. Er löst aber einige bisher offene Fragen, wie z.B. ob ein Display, Sinn oder keinen Sinn macht.
Das im Moment verbaute Display liefert dem Anwender einige wichtige Systeminformationen, sowie direkten Zugriff auf eine Übertaktungsfunktion.
Auch an die Anzeige der Uhrzeit wurde gedacht. Ich persönlich vermisse jedoch eine individuelle Anzeige, es würde daher schon reichen, wenn nur 20 Zeichen über ein Software anzusteuern wären, um z.B. den aktuellen Titel anzuzeigen.
Das mitgelieferte Linux, EZ-Cinema, mag für Viele eine Innovation und ein Zeichen sein. Nur was nützt und das, wenn wir den Buddie2 nicht am Fernseher betreiben können, weil er keinen TV-Ausgang besitzt und eine andere Grafik nicht erkannt wird. Es besteht also ein Nachbesserungsbedarf.
Wenn man der Homepage von Elitegroup glauben schenken mag, so soll der Buddie2 ein Leisetreter, also ein PC aus der Low-noise Generation sein. Irgendwie stimmt das ja auch, nur müsste dazu der über den Kondensatoren des Mainboards montierte Lüfter, leiser oder wenigstens Temperatur geregelt sein.
Für einen erfahrenen Endverbraucher ist dies zwar mit wenigen Handgriffen erledigt. Nur bei einem Kaufpreis von ca. 330 EUR, muss das doch nicht wirklich sein.
Der Intel Chipsatz macht dem Buddie2 richtig feuern unterm Hintern. So hat er auch mal für das Spielchen zwischen durch noch ein bisschen Power - voraus gesetzt man hat eine separate Grafikkarte wie z.B. eine Geforce FX5200.
Die integrierte Grafik hat in diesem Barebone eigentlich nicht viel zu suchen, dazu ist Sie einfach zu langsam und man kann Ihr zu wenig Speicher zuweisen - so taugt Sie also nicht mehr als für den Betrieb im Büro und dazu ist der Buddie2 einfach zu schade.
Der EZ-Buddie2 hat bedauerlicher Weise viele nicht einfach unter den Tisch zu kehrende Nachteile, da wäre zum einen der doch recht lauten und ungeregelte 40mm Lüfter - im Originalzustand ist der Barebone schon nicht mehr leise genug fürs Wohnzimmer.
Dann das integrierte Medialinux, dass mit den vorhandenen Funktion wunderbar funktioniert, nur sind Filme und Musik hören einfach zu wenig.....
Über den fehlenden TV-Out könnte man ja noch hinweg sehen - wenn da nicht das große Manko wäre, dass nach der Installation einer zusätzlichen Grafikkarte, die EZ-Cinema Software nicht mehr zu gebrauchen ist. Der Barebone verliert dadurch eine wichtige Funktion, die vielleicht kaufentscheidend war.
Der Buddie2 besticht eigentlich nur durch ein gewisses Durchhaltevermögen, den umfangreichen Lieferumfang und sein außergewöhnliches Design. Er verdient sich daher die MTN Special Nomination. Nach Beseitigung einiger Mängel ist der Buddie2 sicher ein Kandidat für einen Award.

PRO |
| KONTRA | + außergewöhnliches Design + umfangreiche Funktionspalette + Dualchannel Unterstützung + gute OC-Fähigkeiten + üppiger Lieferumfang + Fernbedienung + integr. Cardreader + UKW Stereoradio + abspielen von CD/DVD nach 20sec + Gbit Lan + Linuxkompatibel |
| - billige Lüfter - unaufgeräumter Innenraum - kein TV-out - laut - MediaLinux nicht TV-tauglich |
Verarbeitung |
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| Lautstärke |
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| Performance |
| Äußere Optik Innenverarbeitung Kühlsystem Zubehör | ++ + ++ ++ |
| Heatpipe Netzteil Festplatte, CD/DVD Laufwerk | + + + |
| Office Anwendungen Multimedia Spiele CAD/CAM Anwendungen | ++ + o oo | Einbau der Komponenten |
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| Betriebssysteme |
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| Anwendungsmöglichkeiten |
| Prozessor Arbeitsspeicher Festplatte CD/DVD LAufwerk | o ++ ++ + |
| Windows XP Suse Linux 9.1 Professional | ++ + o |
| Office/Internet HTPC (Wohnzimmer PC) Spiele Workstation (CAD/CAM) | + + o oo |
| Hochwertige geregelte Lüfter verwenden
| | TV-out nachrüsten
| | EZ-Cinema TV-tauglich machen
| | Funktionsumfang des MediaLinux (EZ-Cinema) weiter ausbauen
| | Anzeige von Titel, Abspielzeit etc. im Display |

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