
Der Gigabyte N203 wird mit einer Windows XP Home Edition ausgeliefert, die bereits das Service Pack 2 von Microsoft enthält. Beim ersten Start des Systems wird man mit dem Willkommensfenster von Windows begrüßt. Benutzer, Netzwerk und Internet werden als erstes eingerichtet, danach ist das Notebook sofort einsatzbereit. Alle Treiber für das System und dem WLAN Modul, Software wie Norton Antivirus und Firewall, Acrobat Reader und der neue Media Player 10 sind bereits von Gigabyte vorinstalliert. Gigabyte teilt die Festplatte von Haus aus in zwei gleich große Partitionen, wobei uns nicht ganz klar ist warum das veraltete FAT32 Dateisystem dafür verwendet wurde. Das macht die Festplatte viel langsamer und zudem viel empfindlicher gegen Datenverlust. NTFS - das Standardsystem von WindowsXP - wäre die bessere Wahl gewesen.
Gigabyte hat dem System auch eine Recovery Funktion integriert, mit der man Windows in den ursprünglichen Zustand zurückstellen kann. "Xpress Recovery" kann direkt beim Einschalten vom Notebook aufgerufen werden, ohne dass Windows geladen werden muss. Dies ist eine interessante Funktion, wenn Windows nicht mehr startfähig ist. Xpress Recovery kann jedoch nicht mehr verwendet werden, wenn ein Bootmanager installiert ist. Benutzer die z.B. ein Linux System parallel fahren möchten, können die Recovery Funktion gar nicht mehr starten.
Technische Prüfung - Audio - USB 2.0, Firewire - LAN, WLAN - Funktionstasten: Fn, Multimedia - Mousepad, Tasten, Scrollen |
OK OK OK OK, OK OK, OK,OK | Grafik - 3D Beschleunigung - Video Out: VGA, VHS - Dual Head |
OK OK, OK OK | Stromsparfunktionen - Standby (S3 STR) - Ruhezustand (S4 STD) - Verminderung der CPU Frequenz |
OK OK OK (1000MHz, 800MHz, 600MHz) | ... weitere Informationen zu unseren Testverfahren |

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Die Installation von Suse Linux 9.2 erwies sich als nicht so einfach wie erwartet. Der Bootmanager wollte einfach nie funktionieren, selbst mit ausgeschaltetem ACPI nicht. Wir vermuten dass es an den Partitionierungen wegen dem Recovery Tool von Gigabyte liegen könnte. Nach vielen gescheiterten Installationen aktivierten wir dann die Option "Code in MBR" in den Bootmanageroptionen, dann funktionierte Grub auch endlich. Ganz so toll erwies sich das System mit Linux auch dann nicht: Firewire fehlte, Audio wollte keinen Ton von sich geben, der VHS-Ausgang führte zu unweigerlichen Bildfehlern und es war nicht mehr möglich den Notebookbildschirm zu aktivieren. Dafür konnten wir mit den Funktionstasten die Helligkeit des Bildschirms ändern und den VGA-Ausgang für einen externen Monitor aktivieren. Lan und WLan wurden zwar erkannt, es war uns jedoch nicht möglich ins Internet zu gehen, hier liegen sicher Fehler in der automatische DHCP Servererkennung.
Die Reduzierung der CPU Frequenz von 1600MHz auf 600MHz des Pentium M lief auf Anhieb. Suspend to Ram ließ sich zwar aktivieren und schien richtig ausgeführt worden zu sein, das System weigerte jedoch absolut das Wiederaufwachen. Und Suspend to Disk funktionierte zwar, war aber so langsam beim hochfahren des Systems, dass es sich kaum lohnt.
Gigabyte begnügte uns mit der Aussage, dass Linux eigentlich Centrino Notebooks sehr schlecht unterstütze. Dass jedoch andere Centrino Notebooks die Suspend Modi korrekt ausführen, scheint Gigabyte wohl entgangen zu sein.
Auch das Laden von Linux dauerte so unheimlich lange, dass es schnell den Spass daran verderben kann. Gröbere Mängel bei der Hardwareunterstützen erschweren die Verwendung von Linux noch weiter. Und die groben Fehler bei den Suspend Modi sind sozusagen der Restschlag. Von Linux können wir deshalb nur abraten. Profi User können durch manuelles Einstellen sicher noch einiges wettmachen, was aber mit viel Handarbeit verbunden.
Technische Prüfung - Audio - USB 2.0, Firewire - LAN, WLAN - Funktionstasten: Fn, Multimedia - Mousepad, Tasten, Scrollen |
erkannt, jedoch kein Ton hörbar (weder Lautsprecher noch Kopfhörer) OK, nicht verfügbar OK (Fehler bei autom. DHCP Erkennung), OK (nicht weiter geprüft) nur Grundfunktionen für Bildschirm, nicht verfügbar OK, OK, nicht verfügbar | Grafik - 3D Beschleunigung - Video Out: VGA, VHS - Dual Head |
aktiviert (jedoch kein OpenGL) OK, Fehler nur mit VGA-Out | Stromsparfunktionen - Standby (S3 STR) - Ruhezustand (S4 STD) - Verminderung der CPU Frequenz |
Absturz OK (jedoch sehr langsam beim laden) OK (600MHz) | ... weitere Informationen zu unseren Testverfahren |
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