
Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Aufteilung des J7F2 sehr stark dem J7F3 ähnelt – so sind auch hier die Komponenten sehr gut und übersichtlich angeordnet. Als Chipsatz kommt der relativ neue VIA CN700 zum Einsatz. Er besitzt eine integrierte Chipsatzgrafik (S3 Unichrome Pro) und kann analoge und digitale Displays auch mit HDTV-Auflösungen ansteuern – VIA spricht hier von einer HDTV Auflösung bis zu 1080p. Des weiteren besitzt er einen MPEG-2 Beschleuniger und unterstützt DDR2 533.

Auch die Austattung des J7F2 ist für den Preis sehr gut, denn neben den üblichen Komponenten findet man auch einen Firewire-Anschluss sowie einen Video-Ausgang vor. Erweitern lässt sich das Mainboard mithilfe seines PCI Steckplatzes. Zusätzlich bietet Jetway – wie auch beim J7F3 - ein sehr innovatives Konzept zur Erweiterung: Es gibt insgesamt 13 sogenannte „Daughter Boards“, sprich Erweiterungskarten. Für diese Erweiterungskarten gibt es einen speziellen Anschluss. Unter anderem gibt es eine 12V DC/DC Wandlerpaltine (AD12VB), 3 GigaBit Lan Anschlüsse (AD3RTLAN-G), LVDS / DVI Anschluss (AD7DLV) oder CF-Slot (ADCF) als Erweiterungskarte. Die Preise bewegen sich zwischen 25 – 60 Euro pro Erweiterungskarte, je nach Ausstattung.

Die Kühlung des 1,2 GHz Prozessors erfolgt komplett passiv. Sehr selbstsicher beschreibt VIA die neue C7 Prozessor-Reihe (Esther Kern) als „kleinsten, energiesparendsten, effizientesten und sichersten x86 Prozessor der Welt“. Dass der Geode LX 800 energiesparender ist, haben wir bereits in einem Review bewiesen, weil dabei eine 2,5“ Festplatte zum Einsatz kam, würde das System mit einer 3,5“ Festplatte ca. 10W mehr benötigen. Effizient ist der C7 allerdings, denn er ist schneller. Doch trotz seinen 1200 MHz ist er langsamer als ein Geode NX 1500 mit 1000 MHz. Auch fehlt eine Stromsparfunktion, wie sie bei aktuellen Notebook Prozessoren von Intel oder AMD implementiert ist, um den Prozessor im Idle Modus auf einen Bruchteil seiner Taktfrequenz herunter zu takten und damit noch energiesparender zu sein. Mit der PadLock Security Engine hat VIA wiederum sinnvolle Sicherheits-Features integriert, so gibt es nun ein NX Bit um das Ausführen bösartigen Codes zu verhindern und einige Erweiterungen der AES Encryption Engine (SHA-1 und SHA-256 hashing, Random Number Generator, Hardware-basierender Montgomery Multiplier).
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