
Die Installation von Windows XP SP2 verlief ohne Probleme, und auch das Ausführen der TreiberCD war sehr einfach. Für die gesamte Windows-Installation samt Treiber-Installation und den wichtigen Windows-Updates sollte man mindestens eine Stunde einplanen, vor allem da die Windows Updates einige Zeit in Anspruch nehmen. Die reine Windows-Installation war mit dem Vierkernprozessor Phenom bereits in 20 Minuten abgeschlossen. Die verschiedenen Standby-Modi funktionierten schnell und problemlos. Die Verminderung der Taktfrequenz ist erst möglich, wenn man den "AMD Processor Driver" installiert hat, welchen man von der AMD-Webseite herunterladen kann. Mit dem dazu passendem Tool "AMD Power Monitor" kann man anschließend sehr gut überprüfen, mit welcher Taktfrequenz jeder einzelne Kern gerade läuft. Auch die Energieprofile von Windows lassen sich so schnell umschalten.
Die Performance unter Windows XP konnte insgesamt mehr als überzeugen. Wie erwartet waren auch hochauflösende Videos oder 3D Anwendungen für das Gespann aus Vierkernprozessor und nVidia Grafik kein Problem. DVD-Wiedergabe belastet den Prozessor fast gar nicht (0% - 1% Auslastung), hochauflösendes Videomaterial verursacht unter Windows XP eine geringe CPU-Last von maximal 20%. Ladezeit Hochfahren , Herunterfahren Standby S3 aktivieren , aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren , aufwachen |
0m 38s , 0m 14s 0m 03s , 0m 03s 0m 11s , 0m 22s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA - DVI Dual Head |
OK , OK OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK (nach Installation entsprechender Treiber) |


Die Installation von Windows Vista verlief ebenfalls problemlos und war nach einer guten halben Stunde abgeschlossen. Anschließend müssen auch hier die Treiber von der beiliegenden CD installiert werden, was aber einwandfrei funktionierte.
Unter Windows Vista macht das NC62K einen guten Eindruck. Es läuft sehr stabil und die Performance ist gut, wenn auch etwas geringer als unter Windows XP. Das Hochfahren und auch das Aktivieren des Standby Modus dauerte recht lange, funktionierte aber trotzdem problemlos. Das Aufwachen aus dem Standby Modus ging dafür sehr schnell. Wie unter Windows XP stellt auch für Windows Vista ein DualScreen-Betrieb kein Problem dar. Hochauflösendes Videomaterial verursacht hier mit bis zu 40% allerdings eine merklich höhere CPU-Last. Ladezeit Hochfahren , Herunterfahren Standby S3 aktivieren , aufwachen |
0m 55s , 0m 15s 0m 50s , 0m 05s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA - DVI Dual Head Aero Glas mit 3D-Flip |
OK OK OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK |

Für eine Überraschung sorgte das brandneue Ubuntu Linux 8.04, denn es ließ sich nicht installieren. Auch das Starten der Live-CD scheiterte beim Laden der korrekten Grafik-Treiber, das Problem für Linux ist hier offensichtlich der sehr aktuelle nVidia Chipsatz samt integrierter Grafik. Ein Test mit einer älteren Ubuntu-Version scheiterte ebenfalls.
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Da vor kurzem das neue openSuse 11 erschienen ist, wollten wir es natürlich nicht unversucht lassen, die Linux-Kompatibilität zumindest mit dieser Distribution zu testen. Erfreulicherweise startete das System von der Live-CD ohne Probleme. Als Grafiktreiber wählte openSuse den VESA Standard Treiber. Die Installation von openSuse war in weniger als 15 Minuten erledigt. Korrekte Grafiktreiber konnten wir zum Zeitpunkt des Tests leider nicht installieren, weshalb weder DualScreen noch 3D-Desktop-Effekte möglich waren. Bei openSuse 11.0 betrug die Startzeit etwa eine Minute, zum Herunterfahren benötigte das System etwa 15 Sekunden. Standby und Tiefschlaf funktionierte unter openSuse 11.0 nicht korrekt (es wurde lediglich das System gesperrt, aber keiner der Energiesparmodi aktiviert). Somit ist zum aktuellen Zeitpunkt die Linuxkompatibilität eher als schlecht einzustufen.
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