
Wenn man den Deckel, nach lösen der vier Schrauben, abgenommen hat, offenbart sich die Hardware des LEX Neo. Wobei es sich bei der Hardware lediglich um die Halterung für die 2,5" Festplatte und ein Mainboard handelt. Der LEX Neo wird nämlich als Barebone verkauft und so muss die restliche Hardware erst noch dazu gekauft werden. Sofort fällt einem der Block auf, der als CPU Kühler dient, hierzu aber später mehr. Trotz der geringen Größe des Gehäuses ist es in seinem Innerem ziemlich aufgeräumt.

Bei dem Mainboard handelt es sich um ein hauseigenes Modell, nämlich um das CV860A. Auf dem Mainboard ist bereits ein VIA Prozessor aufgelötet und zwar der VIA C3. Bei der Grafik handelt es sich um die im VT8601A Chipsatz integrierte. Sie zweigt sich 8MB des Arbeitsspeichers ab. An Arbeitsspeicher ist es möglich bis zu 512MB SDRAM zu installieren. Das ist zwar nicht sonderlich viel, sollte aber für ein solches System gut ausreichen. Für Festplatten gibt es einen 40pin IDE Anschluss für 3,5“ Festplatten, einen 44pin Anschluss für 2,5“ Festplatten, einen DOC Anschluss und einen 50pin Anschluss für für Compact Flash Karten. Ein AC 97 2.1 Chip für den Sound komplettiert das Angebot.

Über die Kühlung gibt es nicht viel zu schreiben, sie ist komplett passiv und somit geräuschlos. Der CPU Kühler ist ein Aluminiumblock, welcher auf der einen Seite auf der CPU aufliegt und auf der anderen Seite mit dem Gehäuse verbunden ist. Die Abwärme wird von der CPU an den Kühlblock und dann an das Gehäuse weitergegeben. An den Außenseiten des Gehäuses befinden sich die Kühlrippen, die die Wärme dann an die Umgebungsluft abgeben.
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