
"Der kleinzigartige Mini-PC!!!" So wird er auf der Homepage von Lynx beworben, und das trifft auch wirklich zu. Er ist nur leicht größer als ein A5 Blatt und nur 4,2 cm hoch. Wenn man ihn mit anderen Mini-PCs von AOpen oder Apple vergleicht, so könnte man sagen, er ist etwas länglicher, aber dafür auch viel dünner. Mit 1,3 kg Gewicht gehört er zu den leichtesten Vertretern seiner Klasse, nur der Apple Mac Mini liegt hier gleich auf. Das geringe Gewicht wurde auch dadurch erreicht, dass man als Außenhülle kein Aluminium genommen hat, sondern ein Polycarbonat (Kunststoff). Am Anfang waren wir über das Kunststoffgehäuse skeptisch, doch dann überzeugte es Durchwegs, was auch an die gute Verarbeitung liegt. Theoretisch sind hier unterschiedliche Farbvarianten, wie sie der Hersteller FIC auf der CeBIT 2006 gezeigt hatte, wesentlich leichter herzustellen. Der Lynx Silent PC ist auf der Ober- und Unterseite in Silberfarbe pulverbeschichtet worden, in der Mitte sticht ein roter Streifen hervor. In Zukunft will Lynx die eigene PC-Serie vielleicht mit blauen Streifen versehen, und nur das Transtec Modell wird rot bleiben. In diesem Farbstreifen befindet sich auch die Luftzu- und Abfuhr, die sehr elegant gelöst wurden.
An der Front ist eine spiegelnde Schiene integriert, in der sich die Power-Taste und der Auswurf-Knopf für den Slot-In DVD Brenner befindet. Während andere Mini-PCs wie der Apple Mac Mini oder der AOpen MiniPC Duo keine Anschlüsse vorne haben, ist hier der Card-Reader und ein USB Port untergebracht, der sehr nützlich sein kann.
Für den vertikalen Aufbau des Mini-PCs sollte Lynx einen Ständer anbieten.
An der Rückseite befinden sich drei weitere USB Anschlüsse, wodurch der Lynx Silent PC auf insgesamt 4 USB Ports kommt. Das fehlt der Konkurrenz auch. Der Firewire Anschluss hat 4 Pins, als Video Ausgang wurde auf ein DVI gesetzt. Mit der mitgelieferten Kabelpeitsche kann ein Fernsehsignal via S-Video oder Komponenten (mit HDTV) übertragen werden.
Die nur zwei Audioschnittstellen sind jeweils doppelt belegt: der Mikrofon Eingang kann auch als Line-In verwendet werden, das Signal wird dann nicht verstärkt. Beim Kopfhörer Ausgang gilt das gleiche, auch wenn hier neben dem normalen Line-Out auch ein optisches SPDIF Kabel verwendet werden kann. Damit lässt sich 5.1 Surround Sound direkt auf die Hi-Fi Anlage übertragen. Netzwerktechnisch ist ein 1GBit Anschluss vorhanden, intern noch zusätzlich ein Intel Wlan Modul mit 54Mbit Geschwindigkeit.
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