Im Lieferumfang des SB75G2 befindet sich eine spezielle Linux Version von Shuttle. Es handelt sich dabei um ein Mandrake Linux in der Version 9.2. Die Shuttle Distribution beinhaltet einige Serverfunktionen und auch das bekannte OpenOffice Paket, zusätzlich noch ein paar Spiele und Programmierwerkzeuge. Da diese Version beim SB75G2 mitgeliefert wird, wollen wir uns diese ein bisschen näher ansehen.

Die Installation wurde unter beiden Systemvarianten erfolgreich durchgeführt, innerhalb von rund 18 Minuten war ein sofort benutzbares System vorhanden.
Auch wenn man Windows als Standard Betriebssystem einsetzten will, so empfiehlt es sich doch auf 2-5GB Speicherplatz zu verzichten und parallel Linux zu installieren. Vielleicht steigt man langfristig doch auf Linux um, es ist zudem kostenlos! Nach dem Neustart ist das System nun einsatzbereit, der Einrichtungsassistent von Mandrake heißt uns nach dem Start willkommen, wir wählen eine Darstellungsoberfläche aus.
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Es beinhaltet neben der Paketverwaltung für Linux, auch die Konfiguration für die integrierte Firewall.

Das mitgelieferte und mitinstallierte OpenOffice ähnelt sehr dem Office Paket von Microsoft, es bietet nahezu 90% der Funktionen die auch Microsofts Office in der 2000er Version hat. Zudem hat es die Möglichkeit Dateien im PDF Format auszugeben! Dies ist unter Windows nur mit einem PDF Drucker oder mit Adobe Acrobat möglich.
Das booten von der Windows XP CD erwies sich als problemlos, alle Gerätetreiber und die Installationsdateien wurden sehr schnell kopiert. In weniger als 3 Minuten war der Kopiervorgang beendet, danach erfolgte der Neustart. Nach insgesamt 17 Minuten und 52 Sekunden erfolgte er erste Login, das ist rekordverdächtig.

Bevor wir das System richtig nutzen konnten, mussten wir die Treiber auf der mitgelieferten CD installieren, die Netzwerkkarte wurde leider von Windows nicht direkt erkannt. Bei den Intel Treibern wurden die Netzwerktreiber, die Audio Treiber und IDE Treiber installiert. Danach erfolgte ein Neustart, um die Komponenten zu registrieren. Es wurde nach dem erfolgreichen einrichten der Hardware auch das Netzwerk installiert. Dann konnten wir in das Internet und den XPC mittels Windows Update auf dem neuesten Stand bringen. Zuletzt wurde der neuste Forceware 56.72 Treiber für unsere beiden Testgrafikkarten installiert. Bevor wir mit den Benchmarks starten konnten, musste allerdings noch DirectX in der aktuellen Version 9.0a auf dem Rechner installiert werden.
Hinweis: Wer Suse Linux oder eine andere aktuelle Distribution installiert sollte beachten, dass Kernel 2.6 einen Bug im Bootloader hat, daher kann es passieren dass das System unter Windows nicht mehr startet und die Fehlermeldung „Filesystem type unknown“ angezeigt wird. Eine einfache Lösung - die in den meisten Fällen funktionieren sollte - besteht darin die Festplatte im Bios statt im Auto Modus auf Large oder LBA Modus zu stellen. Behebt sich das Problem dabei nicht, kann man Abhilfe auf dem Suse Linux Portal finden.
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