
Im Innenraum geht es eng zu. Erst wenn man die Laufwerksschächte für das 5,25" Laufwerk und die beiden 3,5" Laufwerke entfernt, sieht es etwas leerer aus. Auch der Innenraum ist sauber verarbeitet, es gibt keine scharfen Kanten oder sonstige unsauberen Stellen. Sofort fällt einem die extra lange Heatpipe auf, die Shuttle im SD11G5 verwendet.
Beim Chipsatz handelt es sich um den Intel 915GM, er ermöglicht die Nutzung von Intel Pentium M Prozessoren, welche normalerweise in Notebooks verwendet werden. Durch die Intel Pentium M Prozessoren wird weniger Abwärme erzeugt, was der Kühlung zu Gute kommt. Zudem benötigen diese Prozessoren viel weniger Energie, auch weil sie bei geringer Auslastung auf eine niedrige Taktfrequenz reduziert werden, wodurch eine Lösung mit externem Netzteil ermöglicht wird. Bei der integrierten Grafik handelt es sich um den Intel GMA 900, es ist zwar nicht die aktuellste, reicht aber völlig für Office-Anwendungen oder für das surfen im Netz.
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Die Kühlung des SD11G5 ist sehr leise ausgefallen. Zum Kühlen des Prozessors verwendet Shuttle eine Heatpipekühlung mit 92mm Lüfter. Dank des größeren Lüfters, kann er sich langsamer und dadurch leiser drehen, ohne dass der Luftdurchsatz merklich sinkt. Desweiteren ist die Heatpipe länger als bei anderen Shuttle Barebones, sie zieht sich einmal komplett durch den Barebone, weil die CPU vorne positioniert ist. Dies bringt natürlich auch einen kleinen Kühlungsvorteil, da der Kühler so mehr Wärme aufnehmen kann und über die Heatpipe nun auch schon Wärme an die Umgebungsluft abgibt kann, bevor diese überhaupt die Kühllamellen des Wärmetauschers erreicht. Auch die Chipsätze sind passiv gekühlt und runden das sehr positive Kühlsystem ab.
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