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Shuttle XPC SK83G Mini-Barebone
starker XPC mit integrierter Grafik
von Igor Campana   20.08.2004
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Abb. 23: [ic], MTN

Abb. 24: [ic], MTN

Wie immer verwendet Shuttle auch beim SK83G Handschrauben, sodass das Öffnen des Gehäuses selbst ohne Schraubenzieher möglich ist. Der Deckel klemmt nicht, man zieht ihn nach hinten und hebt ihn hoch. Der Gehäusedeckel ist auch auf der Innenseite sauber verarbeitet, alle Kanten sind abgerundet sodass man sich daran nicht schneiden kann.




Abb. 25: [ic], MTN

Abb. 26: [ic], MTN

Abb. 27: [ic], MTN

Beim SK83G sind alle Kabel sauber verlegt; diese stören nicht und verhindern nicht den Einbau der Komponenten. Hinter dem PCI Slot (weiß) sind ein weiterer Lüfteranschluss (FAN3) sowie ein CD-In und ein AUX-In Audioanschluss vorhanden. Zwei weitere USB Anschlüsse sind links und rechts vom AGP Slot. Vor dem AGP Slot ist auch der ClearCMOS Jumper.
Das CD/DVD Laufwerkkabel (UDMA133) ist bereits verbaut. Die IDE Anschlüsse befinden sich sehr nahe am Rand sodass es sehr einfach ist die Kabel anzuschließen. Die Serial ATA Anschlüsse sind hingegen nicht so zugänglich, diese befinden sich hinter den IDE Anschlüssen und verbergen sich unter dem sehr dünnen silberfarbenene Flachbandkabel. Es wäre besser gewesen wenn die Serial ATA Anschlüsse mehr nach Außen positioniert wären.


Platz für eine weitere Festplatte?


Abb. 28: [ic], MTN

Abb. 29: [ic], MTN

Auf einen herausziehbaren Festplattenkäfig hat Shuttle verzichtet. Beim ersten Blick in den Barebone viel uns der große freie Raum unter dem Laufwerkskäfig auf. Weder Kabel noch Chipsatz sind hier im Weg. Unser erster Gedanke war: "Warum fehlt hier ein weiterer Festplattenkäfig?" Deshalb haben wir kurz eine normale 3,5" Festplatte hingelegt; sie passt zwar knapp, aber ohne Schwierigkeiten. Es wäre nicht so Blöd gewesen, hier noch den Einbau einer zweiten bzw. dritten Festplatte zu ermöglichen. Wer das Diskettenlaufwerk verwendet und zum Beispiel ein Raid System mit Serial ATA aufbauen möchte, hätte dieses Feature sicher liebäugelt. Sonst hat leider auch hier wieder die Serial ATA Funktion wenig Sinn.




Abb. 30: [ic], MTN

Abb. 31: [ic], MTN

Auch der Laufwerksrahmen ist vollkommend aus Aluminium und vom restlichen Gehäuse getrennt, sodass man ihn herausnehmen kann. Auf der Rückseite des Gehäuses befindet sich der Radiator mit Lüfter. Rechts daneben ist der 60mm Lüfter des Netzteils angebracht der erwärmte Luft von den Laufwerken und von der CPU gleich absaugen kann. Oberhalb des Radiators befindet sich noch viel freier Raum, der uns zu einer weiteren genialen Idee führte.


Vielleicht doch gleich 4 Festplatte in einem kleinen Barebone?


Abb. 32: [ic], MTN

Abb. 33: [ic], MTN

Abb. 34: [ic], MTN

Abb. 35: [ic], MTN

Abb. 36: [ic], MTN

Wir hatten dieses Konzept bei einem Modding-Projekt gesehen, der ganz neue Shuttle XPC SB81P verwendet dieses Prinzip auch. Es geht darum eine Festplatte statt länglich quer zum Barebone zu verbauen; genau genommen über dem Radiator. Die Festplatte passt perfekt, sie ragt nicht hervor. Wer ein kürzeres DVD Laufwerk (nur 17cm tief) wie das unsere von Lite-On verwendet, hat genau Platz um eine weitere Platte unterzubringen. Man müsste nur in den Gehäuserahmen Öffnungen für die Festplattenkabel schneiden und eine Befestigungschiene einbauen. Die Platte sitzt perfekt, und selbst die Kabel für das DVD Laufwerk haben darunter noch genug Platz. Damit wäre ein Raid 0/1 System mit 4 Festplatten durchwegs möglich.


Warnung: Bei dieser Modifikation muss man den Gehäuserahmen anschneiden und den Barebone deutlich verändern. Dadurch erlischt auf jeden Fall die Herstellergarantie, dabei entstandene Schäden an Hardware und Personen sind somit nicht gedeckt.




Abb. 37: [ic], MTN

Abb. 38: [ic], MTN

Abb. 39: [ic], MTN

Abb. 40: [ic], MTN

Auch auf dieser Seite präsentiert sich der SK83G sehr sauber und aufgeräumt. ATX Stromanschluss ist ganz vorn am Mainboard und stört nicht. Gleich daneben befindet sich ein weiterer Lüfteranschluss (Fan2). Die Spannungswandler und Transistoren sind diesmal nicht zusammen sondern mehr verteilt. Besonders die Transistoren vor den Speicherbänken könnten den Einbau von DDR Speicher mit Aluspreader (Aluminiumplatten für bessere Kühlung) verhindern. Vor den DDR Slots ist der Diskettenanschluss, gleich daneben befinden sich die Anschlüsse für den optional erhältlichen Parallel Port.


Netzteil


Abb. 41: [ic], MTN

Abb. 42: [ic], MTN

Abb. 43: [ic], MTN

Das hier verwendete SilentX Netzteil ist genau das gleiche welches im Shuttle XPC SN85G4V2 verwendet wird; es ist von Shuttle selbst hergestellt. Der Lüfter des Netzteils ist gut platziert sodass er die erwärmte Luft von der Festplatte und Prozessor sofort absaugen kann. Das Netzteil hat noch zusätzlich einen Molex Stecker für besonders stromhungrige Grafikkarten, einen 4 Pin Stromanschluss für Diskettenlaufwerk und nur einen Stromanschluss für Serial ATA Festplatten.
Insgesamt hat das Netzteil eine maximale Stromleistung von 240W, die „combined power“ auf der +3,3V und +5V Schiene erreicht maximal 105W. Auch unsere Geforce FX5900 XT von Gainward mit zusätzlichen Stromanschluss lief einwandfrei.
Das Netzteil kann automatisch mit Spannungen zwischen 100Vac-240Vac umgehen, deshalb muss die Eingangsspannung nicht manuell eingestellt werden.




Abb. 44: [ic], MTN

Abb. 45: [ic], MTN

Abb. 46: [ic], MTN

Abb. 47: [ic], MTN

Shuttle verbaut einen sehr dünnen 60mm Lüfter mit sehr vielen Schaufeln. Leider handelt es sich nicht um ein kugelgelagertes Modell, sondern um einen Billiglüfter mit Gleitlager. Diese Art von Lüfter werden mit der Zeit sehr laut und müssen neu eingefettet oder ausgetauscht werden. Der Lüfter ist dafür temperaturgeregelt und sollte dadurch immer nur mit der minimalst nötigen Drehzahl laufen. Leider ist kein geeigneter Luftkanal vorhanden, sodass der Lüfter die warme Luft nicht nur nach Außen, sondern auch wieder nach Innen in das Gehäuse bläst. Ansonsten sind die Komponenten sehr sauber angeordnet und nehmen wenig Platz ein.


 Warnung: Wir möchten ausdrücklich davon abraten, das Netzteil zu öffnen. Hier treten sehr hohe Spannungen auch im ausgeschalteten Zustand auf die lebensgefährlich sind. Durch das Öffnen des Netzteils verliert man unter anderem auch die Herstellergarantie.



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