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Shuttle XPC SK83G Mini-Barebone
starker XPC mit integrierter Grafik
von Igor Campana   20.08.2004
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Abb. 83: [ic], MTN

Für den Betrieb des Shuttle XPC SK83G sind folgende Komponenten nötig:

 CPU AMD Athlon64 2800+ bis 3200+
 DDR 400/333/266/200 Speicher ohne ECC, unbuffered
 IDE Festplatte oder Serial ATA150 Festplatten
 optisches CD/DVD Laufwerk/Brenner
 (Diskettenlaufwerk zur Installation der Serial ATA Platte)
 eventuell eine AGP Grafikkarte für bessere Leistung bei 3D Anwendungen

 

 


Empfehlung: Für den Einbau der Komponenten sollte man sich strikt an die Anweisungen des Installationshandbuches halten, um Fehler zu vermeiden.




Abb. 84: [ic], MTN

Abb. 85: [ic], MTN

Abb. 86: [ic], MTN

Abb. 87: [ic], MTN

Abb. 88: [ic], MTN

Auf der AMD CPU sollte man unbedingt Wärmeleitpaste machen und diese mit einem Kunststoffspachtel gleichmäßig verteilen. Dafür kann man die von Shuttle mitgelieferte Wärmeleitpaste verwenden.


Tip: Man sollte möglichst wenig Wärmeleitpaste verwenden. Diese ist nur dazu da um Ungleichmäßigkeiten der CPU und der Kühleroberfläche auszugleichen.
Allgemein gilt: weniger ist besser!


Man zieht den Sockelhebel hoch und legt dann die CPU vorsichtig in den Sockel. Danach wird der Hebel wieder gesenkt und die CPU sitzt fest. Als nächstes wird sorgfältig wieder die Heatpipe aufgebaut. Man kann dabei den Kühlkörper leicht auf die CPU drücken und hin und her bewegen, damit sich die Wärmeleitpaste auch ordentlich verteilt. Es fehlt nur noch die Halteklammer, die man mit recht viel Kraft anziehen muss. Man sollte dabei nicht vergessen den Lüfter wieder an FAN1 Anschluss anzuschließen.




Abb. 89: [ic], MTN

Abb. 90: [ic], MTN

 

Danach kann der Arbeitsspeicher eingebaut werden. Der Platz unter dem Netzteil reicht dafür locker aus. Je nach Bedürfnis kann man den XPC mit einem oder zwei Speicherriegeln bestücken. Wer nur einen Riegel verbaut, sollte den unbedingt auf dem Steckplatz DIMM1 verbauen, um Konflikte im System zu vermeiden.


Empfehlung: Viele User bevorzugen es zwei Speicherriegel im Bundle zu kaufen, die meisten entscheiden sich für die 2x256MB und 2x512MB Lösung. Da der Athlon64 jedoch kein DualChannel unterstützt, empfehlen wir nur einen 512MB oder 1024MB Speicherriegel zu kaufen, und sich die Möglichkeit noch offen zu lassen um zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten.




Abb. 90: [ic], MTN

Abb. 91: [ic], MTN

Abb. 92: [ic], MTN

Abb. 93: [ic], MTN

Abb. 94: [ic], MTN

Um die Festplatte einzubauen, muss man zuerst die Schrauben des Käfigs an der Oberseite entfernen. Den Laufwerkskäfig zieht man einfach nach hinten und hebt ihn dann heraus.
Die Festplatte wird einfach in das unterste Fach gelegt und an den dafür vorgesehenen Bohrungen mit den mitgelieferten Schrauben (M3) befestigt. Man sollte überprüfen dass die Festplatte auf Master gesetzt ist. Auf der Unterseite des Käfigs sind 4 große Löcher vorhanden, diese sorgen für einen besseren Luftaustausch.




Abb. 95: [ic], MTN

Abb. 96: [ic], MTN

Abb. 97: [ic], MTN

Abb. 98: [ic], MTN

Das Disketten- und CD/DVD Laufwerk werden einfach von vorne in den Rahmen geschoben und bündig mit der Front gesetzt. Beide können dann mit den mitgelieferten M2,5 Schrauben an den Laufwerkskäfig befestigt werden.
Nicht besonders schön und Einheitlich sieht nun die Front aus. Wer das altmodische Diskettenlaufwerk nicht mehr braucht, sollte unbedingt den "Stealth Mod" durchführen, danach sieht die Front wieder perfekt aus.




Abb. 99: [ic], MTN

Abb. 100: [ic], MTN

Abb. 101: [ic], MTN

Abb. 102: [ic], MTN

Abb. 103: [ic], MTN

Die Verkabelung der Laufwerke ist schnell gemacht. Auf der vorderen Seite des Barebone wird der IDE Kabel am Mainboard angeschlossen und dann direkt an die Festplatte. Gleich oberhalb der Festplatte befindet sich das Diskettenlaufwerk; der Diskettenanschluss befindet sich unterhalb des Netzteils. Für das DVD/CD Laufwerk ist das Kabel bereits verbaut, man muss es nur noch anschließen. Festplatte und CD/DVD Laufwerk können beide im Mastermodus betrieben werden, da diese auf zwei getrennte IDE Kanäle laufen. Es fehlen nun nur mehr die Stromanschlüsse.




Abb. 104: [ic], MTN

Abb. 105: [ic], MTN

Abb. 106: [ic], MTN

Abb. 107: [ic], MTN

Wer mehr Grafikleistung braucht, kann eine zusätzliche Karte verbauen. Auf der Rückseite schraubt man die Metallblende ab, setzt die Grafikkarte in den AGP Slot und drückt diese an. Man sollte nicht vergessen den Sicherheitshebel am AGP Slot hoch zu heben, damit verhindert man dass die Karte herausfallen kann. Sollte die Grafikkarte zusätzlich Strom benötigen, kann man den dafür vorgesehen Molexstecker im Barebone verwenden.


Mit dem "Stealth Mod" den Barebone verschönern

Beim Stealth Mod geht es darum, die ursprüngliche CD/DVD Laufwerksblende wieder zu verwenden und an dem Laufwerkscaddy anzukleben. Für diesen Mod braucht man maximal 15 Minuten und folgende Materialien:

 Sekundenkleber 
 transparenter Klebestreifen und Klebepads
 Dremel oder Metallsäge




Abb. 108: [ic], MTN

Abb. 109: [ic], MTN

Abb. 110: [ic], MTN

Abb. 111: [ic], MTN

Abb. 112: [ic], MTN

Als erstes wird die Laufwerksblende auseinander gebaut und der Metallrahmen entfernt. Dafür ist ein Sechskantschlüssel nötig, um die Schrauben herauszudrehen. Mit dem Sekundenkleber sollte man sehr vorsichtig umgehen und nur an der Stelle Kleber auftragen, wo die Schrauben sind. Diese verdecken dann eventuelle schmutzige Klebestellen. Die dünne Kunststofffolie wird dann mit der silbrigen Seite passgenau auf dem Acrylglas angedrückt.


Tip: Man sollte Versuchen die Acrylblende so wenig wie möglich mit den Fingern zu berühren, da sonst Fettflecken hinterlassen werden. Sekundenkleber hat dann leider die schlechte Eigenschaft, dass er an diesen Stellen das Acryl milchig lassen wird. Mit ein bisschen Putzalkohol oder Nitrolösung kann man die Oberfläche kurz reinigen.


Während der Kleber aushärtet kann man mit dem Dremel oder mit einer Metallsäge die Schrauben kürzen.




Abb. 113: [ic], MTN

Abb. 114: [ic], MTN

Abb. 115: [ic], MTN

Da man die Kunststofffolie nicht ganzflächig mit Sekundenkleber ankleben kann, muss man die Folie mit transparenten Klebestreifen am Rand befestigen. Was übersteht wird einfach weggeschnitten. Die Befestigung mit Sekundenkleber und Klebestreifen reicht vollkommend aus um das Gewicht der Blende zu tragen. Nun kann man wieder sehr vorsichtig Kleber in die Bohrungen machen und die gestutzten Schrauben ankleben.




Abb. 116: [ic], MTN

Abb. 117: [ic], MTN

Abb. 118: [ic], MTN

Abb. 119: [ic], MTN

Auf dem Laufwerkscaddy macht man nur auf den äußeren Seiten Klebepads fest. Man kann die von Shuttle mitgelieferten Klebepads von 3M zuschneiden und verwenden. Das Laufwerk wird dann tiefer in den Schacht geschoben, die Laufwerksblende passgenau in die Öffnung gelegt und dann das Laufwerk an die Blende angedrückt.




Abb. 120: [ic], MTN

Abb. 121: [ic], MTN

Abb. 122: [ic], MTN

Abb. 123: [ic], MTN

Die Blende sitzt und klebt nun perfekt am Laufwerkscaddy. Man kann nun das Laufwerk bündig mit der Front an den Rahmen anschrauben. Der rote Punkt kennzeichnet den Ort wo man drücken muss um das Laufwerk zu öffnen.
Vualà; die Front des SK83G sieht wieder perfekt aus!


Hinweis: Der Stealth Mod ist zwar eine kleine Modifikations und hat keinen Einfluss auf andere Komponenten, es kann aber sein dass sich ein Händler im Falle eines Defektes weigert den Barebone zurückzunehmen. Die Modifikation ist auf eigene Gefahr! Wir können aber nur sagen dass es sich auf jeden Fall lohnt!



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