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Shuttle XPC SN85G4V2 Mini-Barebone
geballte power ohne passendes Umfeld
von Igor Campana   19.08.2004
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Abb. 76: [ic], MTN

Für den Betrieb des Shuttle XPC SN85G4V2 sind folgende Komponenten nötig:

 CPU AMD Athlon64 2800+ bis 3200+
 DDR 400/333/266/200 Speicher ohne ECC, unbuffered
 PCI/AGP Grafikkarte
 IDE Festplatte oder Serial ATA150 Festplatten
 optisches CD/DVD Laufwerk/Brenner
 (Diskettenlaufwerk zur Installation der Serial ATA Platte)

 

 


Empfehlung: Für den Einbau der Komponenten sollte man sich strikt an die Anweisungen des Installationshandbuches halten, um Fehler zu vermeiden.




Abb. 70: [ic], MTN

Abb. 78: [ic], MTN

Abb. 79: [ic], MTN

Abb. 80: [ic], MTN

Da die CPU bereits von Shuttle werkseitig verbaut wurde und wir diese aus Sicherheitsgründen nicht entfernen durften, werden wir euch den Einbau direkt im Gehäuse zeigen.
Auf der AMD CPU sollte man unbedingt Wärmeleitpaste machen, wir verwendeten dafür nicht die mitgelieferte Paste, sondern die hochwertige Artic Silver 2. Mit einem kleinen Kunststoffspachtel sollte diese Gleichmäßig verteilt werden.


Tip: Man sollte möglichst wenig Wärmeleitpaste verwenden. Diese ist nur dazu da um Ungleich- mäßigkeiten der CPU und der Kühleroberfläche auszugleichen.

Allgemein gilt: weniger ist besser!


Man zieht den Sockelhebel hoch und legt dann die CPU vorsichtig in den Sockel. Danach wird der Hebel wieder gesenkt und die CPU sitzt fest. Als nächstes wird sorgfältig wieder die Heatpipe aufgebaut. Man kann dabei den Kühlkörper leicht auf die CPU drücken und hin und her bewegen, damit sich die Wärmeleitpaste auch ordentlich auf die Oberfläche des Kühlers verteilt. Es fehlt nur noch die Halteklammer, die man mit recht viel Kraft anziehen muss.




Abb. 81: [ic], MTN

Abb. 82: [ic], MTN

Abb. 83: [ic], MTN

Danach kann der Arbeitsspeicher eingebaut werden. Der Platz unter dem Netzteil reicht aus, um den Speicher ohne Probleme einbauen zu können. Je nach Bedürfnis kann man den XPC mit einem oder zwei Speicherriegeln bestücken. Wer nur einen Riegel verbaut, sollte den unbedingt auf dem Steckplatz DIMM1 verbauen, um Konflikte im System zu vermeiden.


Empfehlung: Viele User bevorzugen es zwei Speicherriegel im Bundle zu kaufen, die meisten entscheiden sich für die 2x256MB und 2x512MB Lösung. Da der Athlon64 jedoch kein DualChannel unterstützt, liegt kein Vorteil darin zwei Speicherriegel zu kaufen. Wir empfehlen daher lieber nur einen 512MB oder 1024MB Speicherriegel zu kaufen und sich dadurch die Möglichkeit noch offen zu lassen um zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten.




Abb. 84: [ic], MTN

Abb. 85: [ic], MTN

Um die Festplatte und das optische Laufwerk zu verbauen, muss man zuerst die Schrauben des Käfigs an der Oberseite entfernen. Man zieht dann den Laufwerkskäfig nach hinten und hebt ihn heraus.




Abb. 86: [ic], MTN

Abb. 87: [ic], MTN

Abb. 88: [ic], MTN

Abb. 89: [ic], MTN

 

Die Festplatte wird einfach in das Fach unter dem Card Reader eingeschoben und an den dafür vorgesehenen Bohrungen mit den mitgelieferten Schrauben (M3) befestigt. Man sollte überprüfen, dass die Festplatte auf Master gesetzt ist. Auf der Unterseite des Käfigs sind 4 große Löcher vorhanden, diese sorgen für einen besseren Luftaustausch. Gleich daneben befindet sich eine Kunstoffclip zum befestigen von Kabeln.




Abb. 90: [ic], MTN

Abb. 91: [ic], MTN

Abb. 92: [ic], MTN

Abb. 93: [ic], MTN

 

Beim optischen CD/DVD Laufwerk sollte man unbedingt darauf achten, dass man ein Laufwerk mit schwarzer Blende bekommt. Die von Shuttle mitgelieferte Blende am Gehäuse eignet sich sehr schlecht für den „Stealth Mod“.
Um das Laufwerk einzubauen muss man zuerst die verbaute Blende entfernen. Danach legt man das Laufwerk in den Käfig hinein und befestig es mit den M2.5 Schrauben. Wer es perfekt machen will sollte zuerst den Laufwerkskäfig wieder in den Barebone legen und verschrauben. Das Laufwerk kann dann so positioniert werden dass es genau mit der Front zusammen passt. Da das optische Laufwerk auf einem eigenen IDE Kanal liegt, kann man hier auch einfach den Jumper auf Master setzen.




Abb. 94: [ic], MTN

Abb. 95: [ic], MTN

Abb. 96: [ic], MTN

Daraufhin kann man die Laufwerke verkabeln. Beim optischen Laufwerk sollte man darauf achten, das IDE Kabel möglichst nach oben zu biegen, damit dieses nicht im Luftzug der Heatpipe ist. Bei der Festplatte ist es ein bisschen komplizierter, da man hier das mitgelieferte IDE133 Kabel diagonal einbauen muss. Dadurch wird das Kabel ein bisschen gezerrt und das Reinstecken in den IDE Slot erschwert. Der Stromanschluss stammt vom gleichen Kabel wie für das CD/DVD Laufwerk.




Abb. 97: [ic], MTN

Abb. 98: [ic], MTN

Abb. 99: [ic], MTN

Abb. 100: [ic], MTN

Als letztes kommt die Grafikkarte zum Einsatz. Dafür muss die hintere Blende abgeschraubt und entfernt werden. Die kleine Deckplatte auf der Rückseite kann dann einfach nach oben geklappt und die Grafikkarte in den AGP Slot hineingedrückt werden. Danach zieht man den kleinen Klapphebel am AGP Slot hoch und die Grafikkarte sitzt im Slot fest. Letztendlich wird dann die Grafikkarte an der Rückseite des Barebones wieder an die Metalllasche geschraubt.
Bei der Grafikkarte sollte man unbedingt darauf achten, dass der Kühlkörper nicht zu groß ist, da sie sonst möglicherweise nicht mehr in den Barebone passt. 17mm darf der Kühler samt Lüfter maximal tief sein, sonst bekommt man den Deckel des XPC nicht mehr zu.
Wer einen leisen XPC haben möchte, sollte sich eine passivgekühlte Grafikkarte wie unser Referenzmodell besorgen. Wer maximalen Spielspass haben will, wird um ein stärkeres Modell nicht herumkommen. Wenn die Karte zusätzlich Strom braucht wie unsere Gainward Ultra/1100 XT, kann dafür der von Shuttle beigelegten Molex Verlängerungstecker verwendet werden. Das Netzteil hat einen zusätzlichen Molexstecker, der genau für solche Situationen gedacht ist.




Abb. 101: [ic], MTN

Fertig ist nun der kleine Barebone und bereit für die Installation des Betriebssystems. Wer will kann noch die kleinen Aluminium Standbeine anbringen. Hier muss man jedoch darauf achten, auf welchem Untergrund der XPC steht, denn das Aluminium hinterlässt fürchterliche Striche.
Das Gehäuse sollte man noch offen lassen bis Windows installiert wurde, da der Card Reader nicht angeschlossen ist (um Konflikte mit der Hauptpartition zu vermeiden). Danach kann man den Card Reader wieder anstecken und das Gehäuse endgültig schließen.

 

 



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