
 |  | foto: ic, minitechnet |  | foto: ic, minitechnet |
Die Front des ZEN XPC wirkt leicht "künstlich", was sicherlich auf den verwendeten Kunststoff mit dem leichten Metalleffekt und den runden Elementen im unteren Drittel der Front zurückzuführen ist.
Unten rechts in einer Reihe befindet sich die Reset Taste, LED Leuchten für den Betrieb, LED für die Festplattenaktivität, die Audioanschlüsse (Mikrofon Eingang, Line In Eingang, Kopfhörer Ausgang) und 2 USB Anschlüsse. An der Front vermissen wir einen Firewire (IEE1394) Anschluss. Dies kann z.B. beim digitalen Videoschnitt (DV-Kameras) hinderlich sein. Hier besteht daher ein Nachbesserungsbedarf.
Ein Interessantes Detail kann beim genaueren Betrachten der Front entdeckt werden: während die "Aushöhlungen" für Reset Taste und LED Leuchten schon direkt bei der Herstellung im Spritzgußverfahren beachtet wurden, scheinen die "Aushöhlungen" für die Audio Ein/Ausgänge und USB Anschlüsse erst später mit einer CNC Maschine gefräst worden zu sein.
Stellt man das Gerät in den Wohnzimmer, macht es insgesamt einen sehr guten Eindruck. Hier ist es schade dass die Front durch das optische Laufwerk letztendlich nicht mehr homogen aussieht. Ein Diskettenlaufwerk könnte sowieso nicht verbaut werden, da das Mainboard keinen Anschluss für ein solches bietet. Eine von Shuttle mitgelieferte Blende für verschiedene optische Laufwerke wäre hier vorteilhaft. Sonst bleibt dem (visierten) Anwender nur der so genannte "Stealth Mod" übrig, auf den wir später näher eingehen werden.

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Das gesamte Gehäuse besteht aus Aluminiumblech, dadurch ist der ZEN XPC besonders leicht. Der Gehäusedeckel besteht aus leicht gebürstetem Aluminium, dieser wird mittels 3 hochwertigen Fingerschrauben (sog. Thumbscrews) am Gehäuse befestigt.
An der Rückseite erkennt man die Öffnung für die Heatpipe mit dem Wärmetauscher, das Kühlungssystem (I.C.E.) welches in allen aktuellen Shuttle XPC´s verwendet wird. Rechts davon befindet sich die Blende für eine PCI Steckkarte.
Unten befinden sich alle Anschlüsse des Mainboards wie Monitor (VGA, DB15, Analog), serieller Anschluss, LAN, TV-Out, Firewire, USB, Maus,Tastatur und die Audioanschlüsse sowie ein optischer Audio Ausgang
Ganz links davon befindet sich der Anschluss für das externe Netzteil. Auf der rechten Seite ist ein kleiner Knopf, den sicher sehr sehr viele User zu schätzen werden wissen. Wer am Bios des PCs etwas verstellt, um das Gerät zu optimieren, der weiß wie es nerven kann, wenn der PC wegen falscher Einstellungen nicht mehr bootet. Dann muss meistens das Gehäuse geöffnet werden um den Clear CMOS Jumper (zurücksetzen des Bios auf Standardeinstellungen) zu setzen. Hier hat Shuttle eine Innovation aus dem Modding Bereich in ein fertiges Produkt übernommen und nach hinten einen Knopf verlegt, der die Aufgabe des Clear CMOS Jumpers übernimmt. Somit kann man im Handumdrehen das BIOS zurücksetzen, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen. Für Tweeker und Overclocker ein tolles Feature.
Oberhalb der Anschlussblende befindet sich eine Öffnung, dort lässt sich bei Bedarf ein Parallelport nachrüsten, den man zusätzlich bei Shuttle erwerben muss. Oben befindet sich ein optischer Eingang, der mit dem "J8" (digital IN) Anschluss auf dem Mainboard verbunden ist. Das Gerät bietet nun auch die Möglichkeit, Audioquellen digital einzuspeisen.
Das Gehäuse macht von Außen einen sehr guten und stabilen Eindruck, alle Details wurden (fast) perfekt ausgearbeitet, es konnten keine wesentlichen Mängel festgestellt werden.
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