Das Innenleben des sizo one ist im Grunde genommen genau gleich wie der Shuttle XPC SD11G5. Es ist etwas mehr Platz vorhanden als in anderen Barebones, da das Netzteil zusammen mit dem Kühlkörper hier nach außen verlagert ist. Ansonsten gibt es nichts neues. Es gibt den gewöhnlichen Käfig für das 5,25" Laufwerk.

Bei dem Testmodell welches uns erreichte handelte es sich um ein komplett ausgestattetes System, bis jetzt gibt es das sizo one nur als Barebone ohne CPU, Festplatte, Speicher und Laufwerk. Der Einbau der Komponenten unterscheidet sich nicht großartig von anderen Shuttle Barebones, da der Innenraum fast gleich aufgebaut ist.
Als CPU wird, wie auch beim Shuttle XPC SD11G5, ein Intel Pentium M verwendet. Dieser Prozessor wird sonst nur in Notebooks verwendet, da er besonders wenig Wärme abgibt, was einem passiv gekühlten System natürlich zu Gute kommt. Die Rechenleistung erreicht zwar nicht Pentium 4 Niveau, ist aber trotzdem beachtlich gut. Bei der integrierten Grafik handelt es sich um den Intel GMA 900, es ist zwar nicht die aktuellste Grafikchip von Intel, reicht aber völlig für Office-Anwendungen, Internet surfen oder MediaCenter Aufgaben, wofür der sizo one ja auch gedacht ist.

Das Heatpipe-Kühlsystem von Shuttle wurde von dem Anbieter sizo überarbeitet. Statt Kühllamellen findet man nun einen großen Passivkühlkörper an der Rückseite vor. Hierbei scheint es so, als hätte man das alte Kühlsystem einfach abgeändert, indem man die Lamellen entfernt und die Heatpipes an den passiven Kühlkörper angepasst hätte. Auf jeden Fall arbeitet die Prozessorkühlung nun komplett geräuschlos. Die Chipsätze werden auch passiv gekühlt. Zusätzlich zu den Passivkühlkörpern wurden im Deckel noch einige Öffnungen ausgefräst, welche einen Wärmestau im Barebone vermeiden sollen. Da es im sizo one keine Lüfter gibt herrscht auch keine aktive Luftzirkulation, weshalb man dadurch der warmen Luft die Möglichkeit gibt, einfach nach Oben zu entweichen.
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