Das Epia SP ist ein würdiger Nachfolger der Epia M Serie. Warum aber die Auslieferung der Boards so lange hinausgezögert wurde, können wir uns nicht erklären.
Das Board hat zwar mehr Leistung als die Vorgänger, von einem aktuellen Barebone oder Desktopsystem ist es aber noch meilenweit entfernt. Für die Wiedergabe von Videos und DVDs reicht die Leistung aus, sofern ein Softwaredecoder verwendet wird, der den Hardwaredecoder (MPEG2) bzw. Die Hardwarebeschleunigung (MPEG4) des Chipsatzes unterstützt. Die integrierte Grafik lässt allerdings etwas zu Wünschen übrig: wie die Benchmarks zeigen, sind selbst ältere 3D Spiele kaum spielbar und auch die Bildqualität kann nicht überzeugen, bei hohen Auflösungen verliert das Bild an Schärfe.
Der Preis von mehr als 200 Euro erscheint uns etwas zu hoch. Wir hoffen, dass es etwas günstiger wird, sobald es in größeren Stückzahlen bei den Händlern verfügbar ist.
[dl]

PRO |
| KONTRA | + kleiner Formfaktor + sehr viele Komponenten und Schnittstellen bereits integriert + bis zu 8 USB 2.0 Anschlüsse
| - lauter, ungeregelter CPU Lüfter - keine Temperaturanzeige im BIOS und keine Software zum Auslesen der Temperaturen auf der Treiber CD - schwache Leistung - kein Slotblech mit Firewire und USB Anschlüssen im Lieferumfang - hoher Preis |
Beurteilung |
| Performance | Verarbeitung Zubehör Erweiterbarkeit Geräuschentwicklung | + - o - | Office Anwendungen Multimedia Spieleperformance CAD / CAM Anwendungen | + o - - - - | Betriebssysteme | empfohlene Anwendungsbereiche | Windows XP Novell Suse Linux 9.3 Professional | ++ o | Office / Internet HTPC (Wohnzimmer PC) Spiele Workstation (CAD/CAM) | + + - - - - |

| Lüftersteuerung integrieren, hochwertigeren Lüfter verwenden
| | schnelleren Prozessor mit 200MHz FSB verbauen
| | Slotblech mit USB und Firewire Ports, wie z.B. Beim EPIA M10000, beilegen |

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