
Das Gehäuse des Zepto Znote 6324W ist ganz aus Kunststoff. Vom Design her muss man zudem sagen, dass die Entwickler sich nicht um ein besonderes Aussehen gekümmert haben, in einigen Detailpunkten ähnelt es sogar den Notebooks von MSI. Der weiße Farbstil jedoch wertet das Znote sehr stark auf, was auch die Kommentare von mehreren Personen beweisen, die das Znote zum ersten Mal gesehen haben. Irgendwie sorgt es für eine gewisse Faszination. Sauber gelöst finden wir den Metallik-Streifen mit dem aufgedruckten Modellnamen und die Powertaste, die leicht blau schimmert. Das Zepto Logo ist schlicht und sieht gut aus, würde das ®-Zeichen fehlen, wäre es noch schöner.
Während andere Medien von einer schlechten Verarbeitung sprechen, können wir diese Behauptung nicht teilen. Unser Modell war sauber zusammengebaut, nicht verzogen und sehr stabil.
Allgemein fällt uns auf, dass das Notebook recht groß ist bzw. kompakter gebaut werden könnte. Beispielsweise um den Bildschirm und der Tastatur ist der Rahmen sehr groß. Hier besteht sicher noch Einsparpotenzial.

Von den Anschlüssen her kann man das Znote 6324W als recht gut ausgestattet bezeichnen. Die 4x USB 2.0 Schnittstellen wurden auf mehreren Seiten verteilt. Auf der linken Seite ist einer davon, sowie ein 4 Pin Firewire Port und ein Card-Reader für SD, MMC und Memory Sticks. Darüber gibt es den ExpressCard-Slot (54mm). Auf dieser Seite befindet sich auch der Stromanschluss, der Modem Stecker und ein Ein- Auschaltknopf für das WLAN-Modul.
An der Front gibt es keine Anschlüsse, dafür aber einen Infrarot Empfänger, auch wenn nicht klar ist, ob er überhaupt funktioniert. Vermutlich ließe sich damit eine MediaCenter Software via Fernbedienung steuern. Neben den Leuchtdioden ist auch ein Mikrophon integriert, das besonders für VoIP-Telefonie nützlich sein kann. Auf der rechten Seite befindet sich das DVD-Laufwerk; je nach Konfiguration handelt es sich um ein DVD-Kombolaufwerk (DVD-Leser und CD-Brenner), um einen DVD-DL Brenner oder um einen Slot-In DVD-Brenner. Der Einschubmechanismus des DVD-Laufwerkes ist nicht ganz einwandfrei und klemmt leicht beim Schließen. Vor dem Laufwerk ist eine weitere USB Schnittstelle. Für Audio gibt es einen Mikrofon-Eingang sowie einen Audioausgang, der wahlweise für den Kopfhörer, die Soundanlage oder mittels optischem Leiterkabel für die Hi-Fi Anlage mit Dolby Digital genutzt werden kann.
Auf der Rückseite befinden sich die beiden restlichen USB Schnittstellen, ein VGA-Videoausgang (leider kein DVI) und ein S-Video (mit Unterstützung für analoges HDTV) sowie der LAN-Port. Durch diese Anschlüsse ist der Akkuschacht allerdings recht klein, was sich auf die Laufzeit erheblich auswirkt.
Die eingebauten Lautsprecher haben ein überraschend gutes und klares Klangbild erzeugt, nur an Bässen fehlt es ein wenig.
Die deutsche Tastatur kann wahlweise auch als schwarze Version geliefert werden. Anschlag und Anpressdruck sind in Ordnung. Störend ist der rechte Bereich der Tastatur ab den Ö-Ä-ENTER Tasten. Dieser biegt sich leicht durch und klappert sehr stark, als wäre er komplett lose. Der linke Bereich ist hingegen perfekt. Das Touchpad ist bündig in die Handauflagefläche integriert worden. Die beiden Tasten sind stabil verbaut.
Zepto hat uns für den Test auch eine Notebooktasche zur Verfügung gestellt. Sowohl die Schutzhülle als auch die Tragetasche bestehen aus schwarz-weißer Nylonfaser. Das Design ist sehr modern und ansprechend, hat auch wenig mit einer klassischen Notebooktasche zu tun. Das ist insofern auch vorteilhaft, weil sie Diebe weniger darauf aufmerksam macht. Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene ist sie sicher interessant, weil sie gut aussieht und auch im Alltag verwendet werden kann.
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