

Vom Aussehen könnte man beim Zonbu Desktop Mini eigentlich meinen, dass es sich hierbei um ein externes Festplattengehäuse für 3,5" Festplatten handelt. Dass es in Wirklichkeit ein Mini-PC ist, würden wohl die Wenigsten erkennen, weil ein CD-DVD Laufwerk nicht integriert ist. An der Front gib es außer dem Power-Knopf nur ein USB-Anschluss sowie die Leuchtdioden. Das Gehäuse besteht aus hochwertig verarbeiteten Aluminium-Profilen, die in schwarz und metallik-silber pulverbeschichtet wurden. Die silbernen Seitenteile dienen durch ihre Rippenbauform gleichzeitig der Kühlung der internen Komponenten, ein Lüfter wird nicht benötigt.. Zonbu liefert auch eine Fußhalterung mit, die den Desktop Mini stabiler stehen lässt. Da diese nicht in Kunststoff sondern Metall gefertigt ist, kann sie das Gehäuse eventuell zerkratzen wenn man den Mini-PC unachtsam hin und her schiebt.
Wer etwas mehr Farbe für seinen Desktop Mini haben möchte, kann spezielle Klebefolien für 15 USD mitbestellen. Diese werden vom Zonbu Partner SkinIT aus 3M-Folien hergestellt und können dann sehr einfach über den schwarzen Mittelbau des Gehäuses aufgeklebt werden. Über 100 Motive stehen bereits zur Auswahl.

Das Gehäuse des Zonbu Desktop Mini ist tatsächlich kaum größer als eine Desktop Festplatte. Der Vergleich zu einer CD und dem AOpen Mini-PC macht deutlich, wie klein die Dimensionen dieses Systems sind. Die längste Seite des Zonbus ist mit seinen 17cm genauso lang wie die Seitenlänge eines Mini-ITX Mainboards. Im letzten Bild sieht man deutlich, dass z.B. 3,5" Embedded-Mainboards perfekt hineinpassen würden. Theoretisch wäre es dadurch möglich, in Zukunft sehr leicht unterschiedlichste Konfigurationsmöglichkeiten anzubieten.
Beim Anschlussangebot hat Zonbu nicht gespart. Auf der Rückseite befinden sich insgesamt 5 USB Anschlüsse. Aber nur einer davon ist highspeed- (USB 2.0) und bootfähig. Für Audio gibt es zwei Anschlüsse: Mikrofon und Line-Out / Kopfhörer.
Der Zonbu hat zwei PS/2 Anschlüsse für ältere Mäuse und Tastaturen, allerdings konnten wir darauf keine USB-Eingabegeräte mit USB-PS/2 Adapter betreiben. Leider gibt es nur einen analogen VGA Ausgang und kein DVI Anschluss. Bei der Stromversorgung begnügt sich der Zonbu mit einem äußerst kleinen 20W externen Netzteil, mehr braucht das Gerät aber auch nicht.
Der Compact Flash Slot ist die einzige Möglichkeit, um einen lokalen Datenträger einzubinden. Zonbu legt eine 4GB HighSpeed 150x Karte bei, auf die das Linux Betriebssystem installiert ist. Kauft man sich eine neue CF-Karte, könnte man auf dieser eventuell auch andere Betriebssystem installieren.
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